Theater und Orchester Heidelberg

Junges Theater | Theater digital

Neuland

under construction | Eine spielbare Online-Performance

12+
    Uraufführung

    UraufführungDi 09.03.2021, 10.00–11.45 Uhr online auf www.theater-stream.de

Kameras an, statt Vorhang auf! Das Junge Theater Heidelberg betritt mit seiner interaktiven, digitalen Produktion »Neuland. Under construction« neu zu entdeckendes Terrain. Gemeinsam mit den Performer*innen erweckt das junge Publikum eine Welt, die es noch nicht gibt, die vollkommen unbeschrieben ist und dennoch bereits voll von Wünschen und Vorstellungen.

Der Blick in die Kamera und auf den Bildschirm ist ein Blick in die Zukunft. Er gibt allen Beteiligten Raum für utopische Zukunftsgedanken an ein gesellschaftliches Miteinander. Die Menschen auf den Bildschirmen nennen ihn: Neuland.

In »Neuland« werden Utopie, gesellschaftliches Miteinander im Hier und Jetzt, Zukunft und Vergangenheit verhandelt. Im Zentrum des Erlebnisses steht der Prozess. Er bestimmt die gemeinsame Arbeit und auch das künstlerische Produkt. Alle Mitwirkenden können dabei aktiv mitgestalten.

Gemeinsam mit den Ensemblemitgliedern des Jungen Theaters Simon Labhart, Nadja Rui und Leon Wieferich sowie den Theaterpädagog*innen Markus Strobl und Katharina Rückl folgen die Mitwirkenden auf der Suche nach ihrem eigenen »Neuland« gemeinsam einem intuitiv-spielerischen Ansatz. Festgeschriebenes gibt es nicht. Die Performer*innen sind sowohl von sich selbst als auch den Teilnehmenden abhängig, welche bei »Neuland« zu Mitspieler*innen werden.

Zu erleben ab 23. Februar 2021 auf www.theater-stream.de

Das digitale Programmheft zur Produktion finden Sie hier.

Termine

Mi 19 Mai
Theater digital
10.00–11.45 Uhr > online auf www.theater-stream.de

Neuland

under construction | Eine spielbare Online-Performance


buchbar bis 11. Mai 2021

12+
Do 20 Mai
Theater digital
10.00–11.45 Uhr > online auf www.theater-stream.de

Neuland

under construction | Eine spielbare Online-Performance


buchbar bis 11. Mai 2021

12+
Termine ausblenden
Änderungen vorbehalten
Allgemeine Information zum Kartenkauf:

Preis: 5€ pro Teilnehmer*in

Buchung über theater-stream.de jeweils bis spätestens Mittwoch der Vorwoche (Ausnahme: Vorstellungen am 19./20. Mai 2021 wegen Feiertag am 13. Mai 2021 nur bis Dienstag, 11. Mai 2021 buchbar), siehe angegebene Daten.

Abendvorstellungen am 26. März und 21. April 2021 auch für Einzelpersonen.

 

Besetzung

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Technischer Leiter Zwinger Dirk Wiegleb
Technische Mannschaft Zwinger Alexander Dressler, Christian Raudzis, Michael Theil

Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga
Stellv. Leiterin der Kostümabteilung Kristina Flachs
Gewandmeisterin Damen und Herren Karen Becker
Kostümbearbeitung Kristina Flachs

Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (stellv.)

Requisiteurin Mona Patzelt

Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner

Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund

Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis

Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

Bilder


Pressestimmen

  • »Eine Spielwiese« für das junge Publikum habe die Performance erschaffen und zeige, wie »Theater keine Idee zu banal, zu verkehrt oder unwichtig ist, wie Wände zwischen Performer*innen und Zuschauenden durchbrochen werden können«, schreibt Delia Kornelsen in der Jungen Bühne (online am 24. Februar 2021). Dabei würden sich die »kostbarsten Momente« im Prozess selbst, »im gemeinsamen Überlegen und in geteilten Gedanken« entwickeln. Wie sich auch beiläufig geäußerte Sätze der Jugendlichen auf der Bühne verwandelten, im White Cube erklingen würden, habe »schon fast etwas Magisches«.

     

    Natascha Koch berichtet in der Rhein-Neckar-Zeitung (2. März 2021), das Junge Theater habe einen Weg gefunden, Theater so zu präsentieren, dass Darsteller*innen und Zuschauende daran teilhaben können; Schulklassen hätten hier die Chance, »Theater nicht nur zu beobachten, sondern auch digital selbst zu gestalten«, wobei jede Aufführung zu einem »einzigartigen Projekt« werde. Das Besondere dabei sei, wie zunächst »abstrakt und zusammenhanglos« wirkende Entwürfe sich im Laufe der Zeit »zu einer Geschichte fügen« würden.

     

    Für den Mannheimer Morgen (24. Februar 2021) beobachtete Ralf-Carl Langhals die Premiere des Online-Projekts, in dem gebastelt, komponiert, gefilmt und gesampelt worden sei, um am Ende zu einem »alle Genres zu einem Gesamtkunstwerk namens Gesellschaft, zumindest aber zu einem alles und alle vereinenden Film« zu kommen. Dabei habe Leon Wieferich als Darsteller im weißen Raum »Improvisationskunst unter Schwerstbedingungen« geliefert. Am lebendigsten fand der Rezensent jedoch die Arbeit der Jugendlichen in den separaten Räumen, in denen »Geschichten von Haustieren, von Freundschaft, dem Leben eben« erzählt worden seien.

Partner und Sponsoren