Theater und Orchester Heidelberg
Foto Paula Reissig

Oh my

queerfeministischer live-Porno von Henrike Iglesias in der Regie von Henrike Iglesias

18+
    UraufführungGastspiel

    Fr 03.05.2019, 18.30–19.35 UhrMit Publikumsgespräch Zwinger 3+

Henrike Iglesias machen sich jetzt auf, ihre eigenen Sexualitäten zurückzuerobern. Warum ist in unserer hochsexualisierten Welt vor allem die weibliche Sexualität immer noch so stark von Schuld, Scham und Schweigen geprägt? Warum wusste bis vor kurzem niemand, wie die Klitoris wirklich aussieht? Warum dürfen manche ficken und andere werden immer gefickt? Wer darf im Patriarchat Objekt und wer Subjekt sein?
Auf der Suche nach alternativen, queeren, feministischen, ausufernden, abwegigen, fantastischen Bildern für das eigene Begehren experimentieren sie mit Pornografie als Empowerment-Strategie. Sie laden ein an ihr eigenes Pornofilm-Set! Die Zuschauer*innen sind live dabei. Alle können kommen! Aber niemand muss kommen!
Mit »Oh my« wollen Henrike Iglesias versuchen, Sprachlosigkeit und Scham hinter sich zu lassen, den eigenen Körper stolz zu bewohnen und die eigene Sexualität zu ownen.

Besetzung

Konzept, Text, Performance Henrike Iglesias | Lichtdesign und Video Eva G. Alonso | Musik und Sounddesign Malu Peeters | Kostüme Mascha Mihoa Bischoff | Produktion ehrliche arbeit – freies Kulturbüro | Übersetzung Naomi Boyce
Mit Henrike Iglesias (Anna Fries, Laura Naumann, Marielle Schavan, Sophia Schroth), Eva G. Alonso, Malu Peeters

Videos

Oh my

Trailer von Henrike Iglesias

Partner und Sponsoren

  • Koproduktion mit ROXY Birsfelden, SOPHIENSAELE, Münchner Kammerspiele, FFT Düsseldorf

  • Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und den Fachausschuss Tanz & Theater Basel & Baselland