Theater und Orchester Heidelberg

Oscillation

by Iván Pérez

»Oscillation« is the last part of Iván Pérez’s trilogy on the millennial generation. The series looks at those born between 1980 and 2000 using dance, music and visual arts. After »Impression« and »Dimension«, the circle closes with new orchestral music by Ferran Cruixent.

Combining the human principle of curiosity and research, dance and science meet in a creative dialogue for »Oscillation«. During the past months, questions about the behaviour of cells have achieved new depths, thanks to an interdisciplinary collaboration between the European Molecular Biology Laboratory (EMBL) and the artists involved in the production. »Oscillation« is in many ways a reflection and the result of the current changes regarding our living conditions, too. Therefore, the dancers interrogate the necessary interpersonal distance by choreographic means inspired by various cellular oscillation processes. Fascinating interactions are visible in the way they move and communicate with each other on stage. A tension between closeness and separation explores how we can relate to each other despite social distancing and creates new forms of togetherness.

Choreography and direction Iván Pérez | Music Ferran Cruixent | Musical direction Dietger Holm | Lighting design Tanja Rühl | Costumes Carlijn Petermeijer | Video design Bogomir Doringer | Head of the research group at EMBL Alexander Aulehla | Choreographic Assistant Leonardo Rodrigues | Dramaturgy Jenny Mahla | Production management Svea Herrmann, Eva-Maria Bergdolt | Pedagogy Gaëlle Morello

Tanz

Oscillation

von Iván Pérez | Musik von Ferran Cruixent | Uraufführung

EN
    UraufführungTheater und Orchester Heidelberg unterwegs

    Di 09.11.2021, 20.00–21.15 Uhr Schwankhalle Bremen

Empfohlen ab 14 Jahren

Iván Pérez hat den letzten Teil der Millennial-Trilogie inmitten der Pandemie choreografiert. Er entwirft damit eine spannende und detaillierte Reflexion unserer veränderten Lebensbedingungen und befragt die notwendig gewordene zwischenmenschliche Distanz.

Getragen von neuer Orchestermusik des katalanischen Komponisten Ferran Cruixent ist »Oscillation« auch akustisch ein vielschichtiges Werk. Im Zusammenspiel der Elemente und des auffälligen visuellen Designs entstehen ausdrucksstarke Bilder, die nach dem Austausch mit Wissenschaftler*innen des Europäischen Labors für Molekularbiologie (EMBL) auch von Oszillationsprozessen der Zellen inspiriert sind. Die Spannung zwischen Nähe und Distanz lässt choreografisch neue Formen der Gemeinsamkeit entstehen und erkundet, wie wir trotz Abstand menschliche Beziehungen zueinander aufbauen können.

Die Inszenierung ist nicht für licht- und geräuschempfindliche Personen geeignet. Es wird Stroboskoplicht verwendet.

Eine Einführung in englischer Sprache können Sie hier hören − Dramaturgin Jenny Mahla im Gespräch mit Choreograf Iván Pérez | Introduction to »Oscillation« − Jenny Mahla in discussion with choreographer Iván Pérez (in English)

 

Termine

Mi 15 Dezember
19.30–20.45 Uhr > Marguerre-Saal

Oscillation

von Iván Pérez | Musik von Ferran Cruixent | Uraufführung

Mi 22 Dezember
19.30–20.45 Uhr > Marguerre-Saal

Oscillation

von Iván Pérez | Musik von Ferran Cruixent | Uraufführung

Mi 29 Dezember
19.30–20.45 Uhr > Marguerre-Saal

Oscillation

von Iván Pérez | Musik von Ferran Cruixent | Uraufführung

Weitere Termine
Fr 14 Januar
19.30–20.45 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Oscillation

von Iván Pérez | Musik von Ferran Cruixent | Uraufführung

So 16 Januar
15.00–16.15 Uhr > Marguerre-Saal | 14.15 Uhr Einführung

Oscillation

von Iván Pérez | Musik von Ferran Cruixent | Uraufführung

Sa 22 Januar
19.30–20.45 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Oscillation

von Iván Pérez | Musik von Ferran Cruixent | Uraufführung

Weitere Termine
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Änderungen vorbehalten

Besetzung

 

Physiotherapie DTH Astrid Nedbal, Marc Lauer und das Team von PLÖCKPHYSIO Heidelberg
Beteiligte Doktorand*innen des EMBL Paul Gerald Sanchez, Carina Vibe, Philipp Stachel-Braum sowie Mariana R. P. Alves

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Bühnenmeister Brandon Ess
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Beleuchtungsmeister Ralph Schanz
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Video Tom Wernecke
Tontechniker*in Luisa Sachs, Konstantin Springer
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (Stellv.)
Gewandmeisterin Damen Karen Becker
Gewandmeisterin Herren Baika Bettag
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (Stellv.)
Abendmaske Amelie Broich, Lili Zawierucha
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp
Inspizientin und Leiterin Statisterie Sandra Wisotzki

Bilder


Einblicke in eine Probe


Videos

Oscillation

Trailer von Michael Maurissens

Pressestimmen

  • Im Mannheimer Morgen attestiert Kritikerin Nora Abdel Rahman (25. Oktober 2021) Choreograf Iván Pérez »ein grandioses Universum, in das [er einen] hineinzieht durch ein ausgefeiltes Bewegungsvokabular und sein Gespür für Raum«. Es sei »ein großes Vergnügen, diese ausdifferenzierten Formen, die jede Tänzerin, jeder Tänzer zeigt, zu erkunden«. Bei der Kritikerin stelle sich das Gefühl ein, »hier an einer neuen Sprache, einer neuen Verknüpfung verschiedener Künste teilhaben zu dürfen«.

     

    Isabelle von Neumann-Cosel schätzt auf tanznetz.de (25. Oktober 2021), dass sich Pérez’ Blickwinkel auf die Millennials über die Trilogie hinweg verändert hat, er sei »zugleich distanzierter und genauer geworden«. »Spektakulär« sei »das Anfangsbild, bei dem sich das Paar mit endloser Zärtlichkeit um einander windet«, die »weich fallenden, fließenden Stoffe in warmen, aber zurückhaltenden Farben prägen die betont puristischen Kostüme (Carlijn Petermeijer)« und William Forsythes ehemalige Beleuchtungsmeisterin Tanja Rühl habe »ein ruhiges Lichtdesign mit starken Effekten kombiniert«. Der katalanische Komponist Ferran Cruixent habe sich schon im ersten Teil der Trilogie als »musikalischer Tausendsassa« präsentiert und auch hier bewege sich seine Komposition »durch die musikalischen Genres«. Mitglieder des Heidelberger Orchesters meisterten »ungewohnte Aufgaben« – souverän angeleitet von Dietger Holm.

Partner und Sponsoren

  • Mit freundlicher Unterstützung durch die octapharma GmbH und die
    Pfitzenmeier Unternehmensgruppe