Theater und Orchester Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

Musiktheater

Pagliacci (Der Bajazzo)

Oper von Ruggero Leoncavallo

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Empfohlen ab 14 Jahren

Mit Ruggero Leoncavallos beliebtem italienischen Opernklassiker »Pagliacci« realisiert Regisseurin Andrea Schwalbach große Oper im kompakten Format. Das Drama der Protagonist*innen, deren Gefühlswelt Kopf steht, verdichtet sich in einem Kammerspiel, welches die großen Themen wie Sehnsucht, Eifersucht, Liebe und das damit einhergehende und untrennbare Leid in den Fokus rückt.
Bajazzo Canio reist mit seiner Wandertruppe unter der Sonne Italiens von Dorf zu Dorf und gibt allabendlich den lachenden Clown. Wie es aber unter dem Deckmantel der Maskerade dem Künstler ergeht, bleibt für das Publikum unsichtbar. Canios Frau Nedda sehnt sich nach einem steten Leben abseits des Wanderzirkus und verliebt sich in den Bauern Silvio, der der jungen Frau eine Perspektive bietet. Während eines Auftritts wird Canio Opfer seiner eigenen Eifersucht. Aus heiterem Spiel wird urplötzlich tödlicher Ernst.
Die Komponisten des italienischen Verismo (abgeleitet vom Adjektiv »vero«, zu Deutsch: wahr/echt) antizipierten ein Hollywood avant la lettre, in dem Geschichten »wie aus dem Leben« das Publikum begeistern und in den emotionalen Strudel der Geschehnisse hineinreißen sollten. So gelang Ruggero Leoncavallo eine ambivalente, packende Kriminaloper, die vor Spannung strotzt und zu Tränen rührt.

Eine Einführung des Dramaturgen Thomas Böckstiegel können Sie hier hören:

 

Termine

Sa 31 Oktober
19.00–20.20 Uhr > Marguerre-Saal

Pagliacci (Der Bajazzo)

Oper von Ruggero Leoncavallo

Sa 14 November
Entfällt
15.00–16.20 Uhr > Marguerre-Saal

Pagliacci (Der Bajazzo)

Oper von Ruggero Leoncavallo

Weitere Termine
So 15 November
Entfällt
19.00–20.20 Uhr > Marguerre-Saal

Pagliacci (Der Bajazzo)

Oper von Ruggero Leoncavallo

Do 19 November
Entfällt
19.00–20.20 Uhr > Marguerre-Saal

Pagliacci (Der Bajazzo)

Oper von Ruggero Leoncavallo

Di 24 November
Entfällt
19.00–20.20 Uhr > Marguerre-Saal

Pagliacci (Der Bajazzo)

Oper von Ruggero Leoncavallo

Mi 25 November
Entfällt
19.00–20.20 Uhr > Marguerre-Saal

Pagliacci (Der Bajazzo)

Oper von Ruggero Leoncavallo

So 29 November
Entfällt
19.00–20.20 Uhr > Marguerre-Saal

Pagliacci (Der Bajazzo)

Oper von Ruggero Leoncavallo

Mi 16 Dezember
19.00–20.20 Uhr > Marguerre-Saal

Pagliacci (Der Bajazzo)

Oper von Ruggero Leoncavallo

Do 17 Dezember
19.00–20.20 Uhr > Marguerre-Saal

Pagliacci (Der Bajazzo)

Oper von Ruggero Leoncavallo

Fr 25 Dezember
19.00–20.20 Uhr > Marguerre-Saal

Pagliacci (Der Bajazzo)

Oper von Ruggero Leoncavallo

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Änderungen vorbehalten

Studienleitung Johannes Zimmermann
Musikalische Assistenz Paul Taubitz
Musikalische Einstudierung Aurelia Andrews, Claudio Novati, Johannes Zimmermann, Suwon Kim, Julian Pontus Schirmer
Regieassistenz und Abendspielleitung Amna Shadad
Inspizienz Sandra Wisotzki
Bühnenbildassistenz Bettina Ernst
Kostümassistenz Alissa Schaaf, Naomi Kean
Erstellung der Übertitel Thomas Böckstiegel
Übertitelinspizienz Martin Becher, Viktoria Karl, Florian Lang

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Bühnenmeister Brandon Ess
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Ton Luisa Sachs, Thomas Mandl
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (stellv.)
Kostümbearbeitung Kristina Flachs
Gewandmeisterin Damen Dagmar Gröver
Gewandmeisterin Herren Katja Ulrich
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (stellv.)
Abendmaske Amelie Broich, Martina Müller, Lili Zawierucha
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisite Laurenz Micke
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

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PAGLIACCI

Trailer von Siegersbusch Film

Pressestimmen

  • In der Rhein-Neckar-Zeitung (19.10.2020) freut sich Rezensent Matthias Roth über ein »pfiffig kreatives Spektakel im kleinen Format, für das es langen Beifall gab«. Mit reduziertem Orchester, aber in »aparter« und »origineller« Bearbeitung setze man auf »wirkungsvolle Theatereffekte« und »den Machern sei Dank« werde dem Publikum hier mir »Erzschauspielern und Sängern richtig was geboten«, und zwar das, was einem nach Zeiten der Theaterabstinenz am meisten gefehlt habe − nämlich das »Theater selbst« mit seinen Darstellern: »ihre Komik, ihre Trauer, ihr Lachen, ihre Tragik (…) der Spaß am Bühnenspiel, die Freude an furioser Gestik (…). Es ist die Lust am (Theater-)Leben selbst, die wir brauchen« − eben diese werde einem bei diesem Abend im Heidelberger Theater geboten.