Theater und Orchester Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

Junges Theater

Rodrigo Raubein und Knirps, sein Knappe

nach Michael Ende und Wieland Freund

6+
für die Bühne bearbeitet von Natascha Kalmbach

Knirps reist mit seinen Eltern und deren Puppentheater durch die Lande. Der kleine Knirps hat große Träume, denn er möchte Knappe und schließlich ein berühmter Raubritter werden! Mir nichts dir nichts läuft er seinen Eltern heimlich davon, um von Rodrigo Raubein, dem größten Raubritter aller Zeiten, zu lernen. Doch so einfach ist das nicht.

Rodrigo stellt ihn zuerst auf eine Probe, die Knirps’ Mut unter Beweis stellen soll. Dabei trifft Knirps auf die Kutsche von Prinzessin Flip. Wenn das mal nicht die beste Möglichkeit ist, sein Können als angehender Raubritter zu beweisen, denn was kann schon gefährlicher sein als ein richtiger Prinzessinnenraub? Doch diese Rechnung hat der Raubritter-Lehrling ohne die Widersacher Zauberer Rabanus Rochus und seinen Drachen gemacht …

Wieland Freund erzählt die von Michael Ende meisterhaft begonnene Geschichte abenteuerlich, humorvoll und herzerwärmend zu Ende. Das junge Publikum reist mit Knirps durch die Welt und entdeckt, dass es sich lohnt, den eigenen Wünschen und Sehnsüchten zu vertrauen. Natascha Kalmbach inszeniert diesen Bestseller voller Spannung, liebenswerter Figuren und Verwechslungen in passender Kulisse auf dem Heidelberger Schloss.

Verbindliche Kartenbestellung für »Rodrigo Raubein und Knirps, sein Knappe« für Schul- und Kindergartengruppen

Bitte beachten Sie die aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln für den Besuch der Vorstellung, einschließlich der besonderen Testregelung für Schüler*innen.

Am 24. Juni um 16.30 Uhr liest Massoud Baygan, Schauspieler des Jungen Theaters und der »Rodrigo« in dieser Inszenierung, in der Stadtbücherei aus »Rodrigo Raubein und Knirps, sein Knappe«. Weitere Information zu dieser »Lesezeit« finden Sie hier.

Besetzung

Regieassistenz Elisabeth Schneider
Regiehospitanz Paula Handl
Dramaturgiehospitanz Finn Tubbe

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Technische Leitung Zwinger Dirk Wiegleb
Technische Einrichtung Rolf Bader
Ton Alexander Dressler
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga
Stellv. Leiterin der Kostümabteilung und Kostümbearbeitung Kristina Flachs
Gewandmeisterin Damen Karen Becker
Gewandmeisterin Herren Alexandra Partzsch
Kostümassistentin Oktavia Herbst
FSJ-Kostümhospitanz Moritz Löper
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger
Stellv. Chefmaskenbildnerin Martina Müller
Abendmaske Chiara Brenn und Marlene Miensopust
Requisiteurin Mona Patzelt
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

Bilder


Pressestimmen

  • Von Natascha Kalmbachs Bühnenfassung des Stücks nach Michael Ende und Wieland Freund ist Tanja Capuana-Parisi vom Mannheimer Morgen besonders begeistert. Diese würde »in der malerischen Kulisse des Englischen Turms perfekt zur Geltung komm[en]«. »Humoristische Einlagen, Situationskomik und kindgerechte Dialoge würz[t]en die fantasievolle Handlung«, die laut Capuana-Parisi den Spannungsbogen von der ersten Szene an bis zum Schluss hält.

     

    Ingeborg Salomon von der Rhein-Neckar-Zeitung findet »das rasante Tempo, das über 90 Minuten gehalten wird, für Kinder im Grundschulalter ziemlich herausfordernd«, doch »da vor jeder neuen Szene deren Inhalt kurz zusammengefasst wird, können auch Sechsjährige gut folgen«. Sie ist sich sicher, dass die Kinder den »charmanten Knirps […] bestimmt schnell in ihr Herz geschlossen [haben]«. Die Rezensentin betont besonders positiv, dass die weiblichen (Haupt-)Rollen, wie die »süße« Prinzessin Flip oder der Papagei Sokratea den »Kerlen haushoch überlegen« seien bzw. »immer wieder eingreif[en], wenn es brenzlig wird«. Besonderen Beifall zollt sie Schauspielerin Johanna Dähler, die »in ihrer Doppelrolle [als Sokratea und als Drache Wak] glänzt«, sowie der Bühnen- und Kostümbildern Annette Wolf, die bei der Produktion »ganze Arbeit geleistet [hat], hier stimm[e] jedes Detail«, so Salomon.