Theater und Orchester Heidelberg

Musiktheater

Einführungsmatinee

zu »Rusalka«

    Sa 28.05.2022, 11.00–13.45 Uhr, eine Pause Alter Saal+Eintritt frei!

Text von Jaroslav Kvapil, nach Friedrich de la Motte Fouqué, Hans Christian Andersen und Gerhart Hauptmann

in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Bei der Einführungsmatinee lernen Sie Beteiligte der Produktion kennen und erfahren mehr über Werk und Inszenierung. Der Eintritt ist frei.

Die Sehnsucht nach dem anderen, für die Wasserfrau Rusalka bedeutet das: mit einer menschlichen Seele leben und fühlen, festen Boden unter  zwei Füßen spüren und geliebt werden.
Diese Sehnsucht lässt Rusalka einen verhängnisvollen Handel mit der Hexe Jezibaba eingehen. Als Menschenkind darf sie dem von ihr  begehrten Prinzen folgen, verliert jedoch dafür ihre Stimme. Ohne eine eigene Stimme aber bleibt Rusalka eine Außenseiterin, und es dauert  nicht lang, da wendet sich der Prinz einer anderen Frau zu …
Am Anfang stand ein Operntext. Der tschechische Dichter und Dramaturg Jaroslav Kvapil schrieb ihn 1899 nach einem Ferienaufenthalt auf der Ostseeinsel Bornholm und adaptierte damit einen im 19. Jahrhundert beliebten Märchenstoff für die große Bühne. Antonín Dvořák (1841–1904), der zu dieser Zeit bereits acht große Opern komponiert hatte, schuf daraus sein Meisterwerk, das bis heute sein Publikum weltweit begeistert.

Termine

Fr 8 Juli
19.30–22.15 Uhr > Marguerre-Saal

Rusalka

Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák

Di 12 Juli
19.30–22.15 Uhr > Marguerre-Saal

Rusalka

Lyrisches Märchen in drei Akten von Antonín Dvořák

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Änderungen vorbehalten

Besetzung

Studienleitung Johannes Zimmermann
Musikalische Einstudierung Aurelia Andrews, Hanna Pyo, Paul Taubitz, Johannes Zimmermann
Regieassistenz und Abendspielleitung Patrick Mertens / Christine Arnold
Inspizienz Sandra Wisotzki
Bühnenbildassistenz Bettina Ernst
Kostümassistenz Oktavia Zyta Herbst
Kostümhospitanz Ariana Moll
Sprachcoaching Radmila Homolka (Solisten), Eva Mechler (Chor)
Erstellung der Übertitel Ulrike Schumann
Übertitelinspizienz Martin Becher, Valeska Müller, Cecilia Schulze

Technischer Direktor Peer Rudolph
Assistentin der Technischen Leitung Aysha Tetzner
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Leiterin der Bühnentechnik Michaela Abts
Bühnenmeister Brandon Ess, Andreas Murph Leirich
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Ton Luisa Lange, Thomas Mandl
Video Hanna Green
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (stellv. und Kostümbearbeitung)
Gewandmeisterin Damen Dagmar Gröver
Gewandmeisterin Herren Katja Ulrich
Leiterin der Ankleiderei Sabrina Flitsch
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (stellv.)
Abendmaske Amelie Broich / Benita Breetzke, Ramona Bauer / Martina Hörz, Martina Müller, Olga Pavychenko / Daniela Werner, Lili Zawierucha / Marlene Miensopust
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisite Jürgen Kohl-Wilz
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

Bilder


Videos

Rusalka

Trailer von Siegersbuschfilm

Pressestimmen

  • Von einer »rundum gelungenen Premiere« berichtet Nike Luber in der Rhein-Neckar-Zeitung (8. Juni 2022). Die »Begegnung der ungleichen Welten« von Menschen und Naturwesen sei vom Team um Regisseur Axel Vornam »überzeugend in Szene gesetzt worden«. »Grandios« seien Spiel und Gesang der Ensemblemitglieder, meint die Rezensentin, Alyona Rostovskaya in der Titelpartie mit »ihrer schlanken, geradlinig geführten und in der Höhe schön aufblühenden« Stimme gar »gesanglich wie optisch eine Idealbesetzung«. Lob gibt es auch für den »ausgesprochen spielfreudigen« Chor sowie das Philharmonische Orchester unter Leo McFall. Fazit der Kritikerin: »Zauberhaft wie tragisch, diese ›Rusalka‹ ist rundum gelungen«.

     

    Im Mannheimer Morgen (7. Juni 2022) freut sich auch Eckhard Britsch über das Solist*innenensemble und den »gut aufgelegten« Chor. Die Besetzung von Alyona Rostovskaya als Rusalka sei »ein Glücksfall, weil sie in ihrer Partieführung facettenreichen Ausdruck mit stimmlichem Glanz einschließlich dramatischer Spitzentöne verbindet«. Seine »überzeugende Partie« habe auch Chaz’men Williams-Ali als Prinz gefunden.