Theater und Orchester Heidelberg

Schauspiel

Villa Abendsonne

Lieder für den Lebensabend

    Uraufführung

    PremiereFr 18.02.2022, 19.30–22.00 Uhr, eine Pause Marguerre-Saal+

entwickelt von Luise Voigt und Ensemble mit Liedern von Björn SC Deigner
Empfohlen ab 16 Jahren

Gemeinsam mit dem Ensemble begibt sich Regisseurin Luise Voigt für »Villa Abendsonne« in einen Arbeitsprozess, der das Thema Altenpflege in den Fokus rückt. Mit einem intensiven und sensiblen Blick rücken für einen Theaterabend persönliche Geschichten, Ängste, alltägliche Rituale und auch humorvolle Momente aus dem Pflegeheim in den Mittelpunkt. Die durch die Pandemie neu gewonnene Aufmerksamkeit zeigt nun noch mehr auf, wie sehr die Arbeit und das Leben der Bewohner:innen im Allgemeinen aus dem gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt werden. Die Mitwirkenden haben zur Recherche Einblicke in eine Heidelberger Pflegeeinrichtung gesammelt, die sie im Laufe der Probenarbeit zu einem Theaterabend verdichteten. Eigens für »Villa Abendsonne« komponierte Songs von Björn SC Deigner strukturieren mit Unterstützung einer einmaligen Dixieland-Band alltägliche Situationen, die alles andere als alltäglich sind.

Ein Einführung des Dramaturgen Michael Letmathe können Sie hier anhören.

Termine

Do 30 Juni
19.30–22.00 Uhr > Marguerre-Saal | 18.45 Uhr Einführung

Villa Abendsonne

Lieder für den Lebensabend

Fr 1 Juli
19.30–22.00 Uhr > Marguerre-Saal

Villa Abendsonne

Lieder für den Lebensabend

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Änderungen vorbehalten

Besetzung

Regieassistenz Georg Zahn
Dramaturgieassistenz Ida Feldmann
Bühnenbildassistenz Ekaterina Degering
Kostümassistenz Nora Kirschmeier
Inspizienz Christian Schubert
Soufflage Sarah Kreß
Regiehospitanz Kennedy Jones
Bühnenbildhospitanz Johanna Zimmermann

Technischer Direktor Peer Rudolph
Technischer Produktionsleiter Jens Weise
Leitung Bühnentechnik Michaela Abts
Bühnenmeister Andreas Murph Leirich
Leiter der Beleuchtungsabteilung Ralf Kabrhel
Leiter der Tonabteilung Alexander Wodniok
Leiterin der Kostümabteilung Katharina Kromminga, Kristina Flachs (stellv.)
Kostümbearbeitung Kristina Flachs
Leiterin der Ankleiderei Sabrina Flitsch
Gewandmeisterin Damen Karen Becker
Gewandmeisterin Herren Alexandra Partzsch
Chefmaskenbildnerin Kerstin Geiger, Martina Müller (stellv.)
Abendmaske Kerstin Glinz, Jovana Elena Ruf, Nikola Wells, Daniela Werner
Leiterin der Requisite Lotte Linnenbrügger
Requisite Jürgen Kohl-Wilz
Vorstand des Malersaals Dietmar Lechner
Leiter der Dekorationswerkstatt Markus Rothmund
Leiter der Schlosserei Karl-Heinz Weis
Leiter der Schreinerei Klaus Volpp

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Villa Abendsonne

Trailer von Siegersbuschfilm

Pressestimmen

  • Eine »bewegende Premiere« sah Daniel Schottmüller und meint in der Rhein-Neckar-Zeitung (21. Februar 2022), das im Austausch mit Bewohner:innen eines Heidelberger Pflegeheims entstandene Interviewmaterial werde von »den Schauspielern gekonnt zu neuem Leben erweckt. Ein halbdokumentarischer Ansatz, bei dem niemand bloßgestellt wird.« Luise Voigts Inszenierung zeige stattdessen Figuren, die »anrühren und nerven, zum Lachen bringen und langweilen. Echte Menschen eben.« Auch »humorvolle Momente« und Live-Musik spielten eine »entscheidende Rolle«; sehr stimmungsvoll transportiere die Inszenierung den »Mix aus gemeinsam und einsam, Melancholie und Trotz, Todesgewissheit und Lebenswille«. »Auch deshalb wird dieser Abend die Premierenbesucher noch über das Wochenende hinaus beschäftigen«, ist sich der Rezensent sicher.

     

    In der Rheinpfalz schreibt Jürgen Berger (21. Februar 2022), der Theaterabend über »Einzelschicksale« werde »gelegentlich aber doch ganz grundsätzlich« und erlaube sich »so ziemlich alles«: »vom dokumentarischen Reenactment bis hin zu einem Text über den Erfinder der effizienten Menschenverwertung im Arbeitsprozess, Frederik Winslow Taylor. Ganz zu schweigen von der Live-Band und all den ›Liedern für den Lebensabend‹«, die zum Schunkeln verführten.

     

    »Viel Applaus« habe der »szenische Liederabend« geerntet, berichtet Ralf-Carl Langhals im Mannheimer Morgen (21. Februar 2022). Mit ihrer Idee, »das Leben in der letzten Phase auf die Theaterbühne zu bringen«, bewege sich Luise Voigt auf einem schmalen Grat, verhandle aber »echtes Leben« und bringe dafür »viel Zeit und Respekt« mit.

Partner und Sponsoren

  • In Kooperation mit dem Mathilde-Vogt-Haus der