Friederike Blum

Friederike Blum studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen.  Es folgten Regieassistenzen an verschiedenen Opernhäusern wie der Hamburgischen Staatsoper, der Werkstatt der Staatsoper Berlin und am Staatstheater Braunschweig sowie für freie Musiktheaterproduktionen. Sie war über vier Spielzeiten als Spielleiterin an der Bayerischen Staatsoper in München engagiert und dort neben zahlreichen Wiederaufnahmen auch für die szenische Einrichtung von Sonderformaten wie »Die unmögliche Enzyklopädie« und dem szenischen Liederabend »Tagebuch eines Verschollenen« verantwortlich. In ihrer Arbeit als Regisseurin widmet sie sich sowohl neuen Formen von Musiktheater als auch dem Opern-Repertoire. Für ihre Inszenierung von Peter Eötvös' »Tri Sestry« am Theater Hagen wurde sie 2023 mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet. Weitere Regiearbeiten waren u.a. die Kurzoper »Orpheus Moments«, die im Rahmen der Biennale Musica in Venedig uraufgeführt wurden, die Uraufführung der Kinderoper »Frank und Bert« an der Bayerischen Staatsoper, »Salome« am Nationaltheater Weimar, »La Cenerentola« am Theater Hagen und zuletzt das szenische Oratorium »La Passion de Simone« von Kaija Saariaho an der Oper Köln.

Aktuelle Spielzeit

Regie
Manon Lescaut