Alexander Sinan Binder studierte Orchesterleitung in Düsseldorf und Zürich. Langjährige Förderung erhielt er als Stipendiat des »Forum Dirigieren« des Deutschen Musikrates und durch die »Akademie Musiktheater heute« der Deutschen Bank Stiftung. Darüber hinaus rundeten Meisterklassen mit David Zinman, Bernard Haitink, John Carewe, Peter Eötvös sowie mit Stefan Asbury beim Tanglewood Music Festival seine Ausbildung ab. Sein Profil als Dirigent umfasst gleichermaßen Sinfonik, Oper und zeitgenössische Musik. So stand er bereits am Pult international renommierter Klangkörper wie beispielsweise Tonhalle-Orchester Zürich, Danish National Symphony Orchestra, BBC Scottish Symphony Orchestra, Ensemble Modern, WDR Funkhausorchester Köln, Lucerne Festival Strings und anderen. Zuletzt machte er mit der Bestplatzierung bei der Kódaly Conducting Competition 2023 sowie mit der Viertelfinal-Teilnahme bei der prestigeträchtigen Malko Competition 2024 auf sich aufmerksam. Einladungen führten Alexander Sinan Binder in den letzten Jahren an verschiedene Häuser und Festivals im In- und Ausland, unter anderen an die Komische Oper Berlin, das Aarhus Symphony Orchestra, die Staatsoper Hannover, die Stuttgarter Philharmoniker, das Ensemble Proton Bern, die Gaudeamus Muziekweek Utrecht und die ManiFeste Paris. Nach seiner Station als 1. Kapellmeister des Luzerner Theaters leitete er als Chefdirigent das Abaco-Orchester München und war 2021-22 Dirigent der Internationalen Ensemble Modern Academy in Frankfurt am Main. Seit der Spielzeit 2024/25 ist Alexander Sinan Binder 1. Kapellmeister des Staatstheaters Braunschweig.