Christian Poltéra

Als einer der eindrucksvollsten Cellisten seiner Generation steht bei Poltéras Spiel allein die Musik im Vordergrund: Ohne große Gesten zeigt er das Essentielle eines Werkes. Dabei ist seine ganz individuelle Klangfarbe prägend für seine Interpretationen, die er epochen- und stilspezifisch meisterlich anzupassen weiß. Bereits in jungen Jahren entschied sich der Schweizer Christian Poltéra für das Cello. Er begann seine Studien bei Nancy Chumachenco und setzte diese bei Boris Pergamenschikov und Heinrich Schiff in Salzburg und Wien fort. 2004 wurde er mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und als BBC New Generation Artist gekürt. Als Rising Star konnte er sich zwei Jahre später in allen großen europäischen Konzerthallen dem Publikum präsentieren. Einladungen renommierter Orchester führen ihn durch die ganze Welt. Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet sich Christian Poltéra mit großer Leidenschaft der Kammermusik. Besonders das Trio mit Esther Hoppe (Violine) und Ronald Brautigam steht für ein außergewöhnlich homogenes Zusammenspiel. Sein umfangreiches Repertoire spiegelt sich in einer Vielzahl hochgelobter Aufnahmen, erschienen beim Label BIS. Dazu zählen die Cellokonzerte von Haydn, Schostakowitsch, Martinů, Dvořák, Walton, Ligeti, Barber, Dutilleux, Lutosławski, Honegger, Hindemith und Martin sowie Sonaten von Mendelssohn, Fauré und Saint-Saëns. 2024 erschienen zwei vielbeachtete Alben: eine Prokofjew-Einspielung mit Juho Pohjonen und der Sinfonia Lahti unter Anja Bihlmaier sowie eine Brahms-Sonatenaufnahme mit Ronald Brautigam, für die Poltéra erneut mit dem Diapason d’Or de l’Année ausgezeichnet wurde.

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Violoncello
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