Manon Lescaut

Lyrisches Drama in vier Akten von Giacomo Puccini

Musiktheater
Marguerre-Saal
Text von Ruggero Leoncavallo, Marco Praga, Domenico Oliva, Luigi Illica, Giuseppe Giacosa, Giulio Ricordi, Giuseppe Adami und Giacomo Puccini nach der »Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut« des Abbé Prévost / in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
[empfohlen ab 15 Jahren]

Hin- und hergerissen zwischen der romantischen Liebe und einem luxuriösen Leben treibt Manon Lescaut sukzessive einem Abgrund entgegen. Der Komfort im Hause des älteren und gesellschaftlich hoch angesehenen Geronte de Ravoir konkurriert mit der aufrichtigen Liebe des Studenten Renato Des Grieux. Manon wird von Geronte des Diebstahls bezichtigt und nach Amerika ausgewiesen. Doch auch dort gelingt es ihr nicht, an der Seite Des Grieux’, der erzwingen konnte, Manon zu begleiten, ein glückliches Leben aufzubauen.

Acht Textdichter, einschließlich des Librettisten selbst und seines Verlegers Ricordi, waren an der Entstehung des Librettos auf Grundlage des 1731 erschienenen Romans des Abbé Prévost beteiligt. Doch die teilweise zermürbende Arbeit hatte sich gelohnt: Die Uraufführung 1893 in Turin wurde ein großer Erfolg und markierte Giacomo Puccinis lang ersehnten internationalen Durchbruch als Opernkomponist.

Lyrisches Drama in vier Akten von Giacomo Puccini
[empfohlen ab 15 Jahren]
Einführung 18:15 Uhr
Es gibt eine Pause.

Lyrisches Drama in vier Akten von Giacomo Puccini
[empfohlen ab 15 Jahren]
Einführung 18:15 Uhr
Es gibt eine Pause.
Musikalische Leitung
Lichtdesign
Ralf Kabrhel
Choreinstudierung
Dramaturgie
Musiktheaterpädagogik
Vorstellungsdirigat
Mino Marani

Am

28.9.2025

5.10.2025

12.10.2025

31.10.2025

2.11.2025

31.1.2026

Dietger Holm

Am

16.11.2025

1.12.2025

Junyoung Kim

Am

21.12.2025

25.12.2025

Manon Lescaut
Lescaut
Renato Des Grieux
Geronte de Ravoir
Edmondo
Der Wirt / Ein Sergeant / Ein See-Kapitän
Ein Tanzmeister / Ein Lampenanzünder
Ein Musiker
Amber Fasquelle

Am

28.9.2025

31.10.2025

2.11.2025

1.12.2025

21.12.2025

25.12.2025

31.1.2026

Aistė Benkauskaitė

Am

5.10.2025

12.10.2025

16.11.2025

Opernchor des Theaters und Orchesters Heidelberg Jugendchor des Theaters und Orchesters Heidelberg Statisterie des Theaters und Orchesters Heidelberg Philharmonisches Orchester Heidelberg

Aistė Benkauskaitė ist Mitglied des Opernstudios Mascarade Opera Florenz.

Studienleitung
Hanna Klose
Musikalische Einstudierung
Hanna Klose, Junyoung Kim, Manon Parmentier, Nanami Yamane, Paul Breyer
Regieassistenz
Maurice Böhlke, Katharina Kallert, Georg Zahn
Inspizienz
Katharina von Zadow
Kostümassistenz
Lena Eibl
Kostümhospitanz
Felicia Krahl
Bühnenbildassistenz
Theresa Schneider, Myungjin Choi
Bühnenbildhospitanz
Anne Tasch

Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.
Hier finden Sie eine vollständige Liste aller Mitarbeiter*innen der beteiligten Technischen Abteilungen.

Eine Einführung von Ulrike Schumann können Sie hier hören.

Szenenfoto aus »Manon Lescaut«: Im Vordergrund sind Renato Des Grieux, Edmondo und Manon in dynamischer Bewegung. Edmondo steht in der Mitte und hält die Arme zwischen den beiden ausgebreitet. Er trägt einen schwarzen Trainingsanzug, eine Sonnenbrille und eine Baseball Kappe. Sein Shirt trägt die gelbe Aufschrift »Follia«. Renato und Manon tragen beide Shirts mit der Aufschrift »Destino«. Links im Hintergrund läuft ein weiterer Mann auf die Gruppe zu.
Bitte akzeptieren Sie Cookies, um diesen Inhalt anzuzeigen.

Trailer von Siegersbuschfilm

Einen Abend »unter Hochspannung« von der »ersten Minute bis zum Schlussakkord« erlebte Frank Pommer für die Rheinpfalz (28. September 2025). Regisseurin Friederike Blum habe die Handlung »in unsere Gegenwart« verlegt und erzähle vom vergeblichen Kampf zweier junger Menschen um Liebe und Glück. »Stimmlich wie darstellerisch sensationell« werde der Abend von Signe Heiberg in der Titelrolle und Jaesung Kim als Des Grieux gestaltet, das sei »Puccini-Gesang auf ganz außerordentlichem Niveau«, die Schlussszene schieße »mitten ins Herz«, meint der Rezensent. Am Pult habe GMD Mino Marani für »packenden, mitreißenden Klang« gesorgt.

»Es ist das ganz große Gefühlsdrama, für das man die Oper lieben muss«, schreibt Jesper Klein in der Rhein-Neckar-Zeitung (30. September 2025). Allein für das Finale – eine Szene, »die im Gedächtnis und auch im Herzen bleibt«, lohne sich der Besuch der Heidelberger Inszenierung. Der »musikalisch starke« und »stimmlich begeisternde Premierenabend« sei vor allem Signe Heiberg und Jaesung Kim in den Hauptrollen zu verdanken, begleitet von einem »Action-geladenen Puccini-Sound« aus dem Orchestergraben.

»Frisch, farbenfroh, quicklebendig«: Friederike Blums »vergnügliche, zeitlose« Heidelberger Inszenierung habe mit einer »modernen« Dramaturgie, den »temporeich fortschreiten[den]« Akten, »kreativen Regiekniffs«, dem »gut aufgelegte[n] Orchester und herausragende[n] Einzelstimmen« »das Potenzial, auch das jüngere Publikum für die Oper anzuziehen«, meint Raimund Frings im Mannheimer Morgen (30. September 2025).