Der Rosenkavalier

Komödie für Musik in drei Aufzügen von Richard Strauss

Musiktheater
Marguerre-Saal
Text von Hugo von Hofmannsthal / in deutscher Sprache mit Übertiteln
[empfohlen ab 16 Jahren]

Eine Komödie hatte sich der Komponist Richard Strauss von seinem Textdichter Hugo von Hofmannsthal gewünscht. Zur Uraufführung 1911 in Dresden kam ein Werk, das sprachlich wie musikalisch mit Verwechslung, Gendertrouble, Ironie und Mehrdeutigkeit Komödie spielt, doch weit darüber hinaus in heiter-melancholischer Weise auf Liebe, Leben und Vergänglichkeit weist.

Die noch gar nicht in die Jahre gekommene, verheiratete Feldmarschallin Fürstin Werdenberg spürt das Verrinnen der Zeit und sucht nach dem angemessenen Umgang damit. Daraus resultiert ihre Philosophie: leicht sein, leicht nehmen und leicht lassen. Und während ihr Geliebter Octavian noch voller Illusionen seinen Platz im Leben sucht, und ihr Cousin, der Baron Ochs auf Lerchenau, sich durch eine Ehe mit der viel jüngeren, aber reichen Bürgerstochter Sophie konsolidieren will, spinnt die Marschallin auf ihre Art die Fäden zwischen den dreien.

Komödie für Musik in drei Aufzügen von Richard Strauss
[empfohlen ab 16 Jahren]
Es gibt zwei Pausen.
Musikalische Leitung
Bühne
Kostüme
Lichtdesign
Ralf Kabrhel
Choreinstudierung
Dramaturgie
Vorstellungsdirigat
Mino Marani

Am

27.3.2026

6.4.2026

12.4.2026

19.4.2026

31.5.2026

Dietger Holm

Am

9.5.2026

20.6.2026

Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg
Der Baron Ochs auf Lerchenau
Octavian, genannt Quinquin
Herr von Faninal
Sophie, seine Tochter
Jungfer Marianne Leitmetzerin, Modistin
Valzacchi
Sänger
Jaesung Kim

Am

27.3.2026

6.4.2026

19.4.2026

9.5.2026

31.5.2026

João Terleira

Am

12.4.2026

20.6.2026

Notar, Polizeikommissar
Haushofmeister bei der Marschallin, Haushofmeister bei Faninal
Wirt
Ks. Winfrid Mikus

Am

6.4.2026

12.4.2026

9.5.2026

31.5.2026

20.6.2026

Pawel Brozek

Am

27.3.2026

19.4.2026

Tierhändler
Faktotum im Hause Werdenberg
Leopold
Anselm Staber Emilia Staber
Vier Lakaien, Vier Kellner
Studienleitung
Hanna Klose, Nanami Yamane
Musikalische Einstudierung
Hanna Klose, Junyoung Kim, Manon Parmentier, Nanami Yamane, Paul Breyer
Dirigat und Neuorchestrierung Bühnenmusik
Florian Daniel
Regieassistenz und Abendspielleitung
Maurice Böhlke
Regieassistenz
Leonie Kristin Brauns
Inspizienz
Katharina von Zadow
Bühnenbildassistenz
Elena Schiebel
Kostümassistenz
Hannah Schäfer
Regiehospitanz
Ricky Rösch
Dramaturgiehospitanz
Johanna Podkowa
Bühnenbildhospitanz
Lisa Valero Ribes
Kostümhospitanz
Chen-Hsuan Wu

Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.
Hier finden Sie eine vollständige Liste aller Mitarbeiter*innen der beteiligten Technischen Abteilungen.

Eine Einführung von Ulrike Schumann können Sie hier hören.

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Trailer von Siegersbuschfilm

Als »großes Ensemblestück« biete das »zwischen erotischer Zartheit, derber Komik und tiefen Einsichten oszillierende Werk für jedes Opernhaus ausreichend Gelegenheit, mit den eigenen Ressourcen zu glänzen« – und diese Chance werde in Heidelberg genutzt, meint Ralf-Carl Langhals im Mannheimer Morgen (28. März 2026). GMD Mino Marani liege die Oper »hörbar am Herzen«, dafür habe es »verdienten Riesenbeifall« gegeben. Viel Lob spendet der Rezensent dem Ensemble, das Regisseurin Andrea Schwalbach mit »gelungener Personenregie« zeichne, »auch in den kleineren Rollen werde ganze Arbeit geleistet«, besonders aber Signe Heiberg (»unangestrengt und natürlich«, »rührt an«), Amber Fasquelle (»fein gesponnener Mezzo«), Theresa Immerz (»melodisches Leuchten«) und Wilfried Staber (»eindrucksvoll zu eigen gemacht«).

Regisseurin Andrea Schwalbach inszeniere mit »Sinn für schöne, in sich stimmige Szenenbilder«, meint Jesper Klein in der Rhein-Neckar-Zeitung (30. März 2026). GMD Mino Marani habe für die Musiksprache zwischen Tradition und Moderne einen »ansprechenden Ton« gefunden – und nicht erst der »stürmische Schlussapplaus« beweise: Signe Heiberg sei eine »großartige Marschallin« mit »Gespür für die Rolle«, auch Theresa Immerz »überzeugt«, ebenso im Zusammenspiel mit Amber Fasquelle.

»So soll es sein auf der Bühne«, schreibt Judith von Sternburg in der Frankfurter Rundschau (30. März 2026) über einen »großen Kraftakt«, der »am Ende leicht wirkt«. Das Regieteam lasse sich »mit Schwung auf Text und Musik ein«, »liebevoll« sei der Umgang auch mit den vielen kleinen Partien, überhaupt werde in Heidelberg »einiges an hoher Stimmkultur« geboten. »Das Sagen« hätten das »Komödiantische«, aber auch »die Liebe«, die hier »leidenschaftlich und frisch« sei, und »alles sei reine Gegenwart«; auch das mache »einen großen Opernabend aus«.