Immer nach Hause

nach Ursula K. Le Guin

Uraufführung
Uraufführung
Schauspiel
Zwinger 1
aus dem amerikanischen Englisch von Matthias Fersterer, Karen Nölle und Helmut W. Pesch
[empfohlen ab 16 Jahren]

In ihrem 1985 erschienenen Hauptwerk »Immer nach Hause« entwirft die Science-Fiction-Autorin Ursula K. Le Guin eine eigene Welt im Kalifornien einer unbestimmten Zukunft. Die Kesh, Überlebende einer Katastrophe, verfügen über moderne Technologie, nutzen diese aber nur insoweit, wie sie ihrer bescheidenen Lebensart dient. Angelegt als anthropologisches Projekt einer Archäologie der Zukunft, ist »Immer nach Hause« eine einzigartige Sammlung von Fundsachen: Dichtung und Drama, Mythos und Lied, zu einer schlüssigen Vision verwoben.

Nach »Restworld« und »Die gleißende Welt« zeigt das Kollektiv F. Wiesel zum dritten Mal eine Inszenierung am Theater und Orchester Heidelberg. F. Wiesels Arbeiten sind geprägt von Einflüssen des Objekttheaters in Kombination mit digitalen Erzählstrategien und intersektionalen Perspektiven auf Science-Fiction.



Content Note / Hinweis zu sensiblen Inhalten

Kostüme
Komposition, Live-Musik
Animationen
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Live-Musik
Regieassistenz
Helen Metzger
Soufflage
Sara Eichhorn
Kostümassistenz
Lena Eibl

Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.

Hier finden Sie eine vollständige Liste aller Mitarbeiter*innen der beteiligten Technischen Abteilungen.

Mit

Eine Einführung von Maria Schneider können Sie hier hören.

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Trailer von Siegersbuschfilm

»So herausfordernd die Lektüre« des »monumentalen Epos« von Ursula K. Le Guin sei, so fordere auch F. Wiesels Inszenierung »den Forschergeist der Zuschauenden, aus den eindringlich und spannend präsentierten Mosaiksteinen ein komplettes Bild zusammenzusetzen«, schreibt Ute Maag im Mannheimer Morgen (8. Dezember 2025). Wie die Autorin präsentiere das Ensemble als »Erzähler, Berichterstatter oder Dokumentatoren« dem Publikum »fragmentarisch angeordnete[n] Sammelstücke«, von Jacob Bussmann unterlegt mit »einem sphärischen Live-Soundtrack und betörend schönen Gesängen«.