Die Katze auf dem heißen Blechdach

von Tennessee Williams

Schauspiel
Marguerre-Saal
aus dem amerikanischen Englisch von Jörn van Dyck / mit englischen Übertiteln

Big Daddy stirbt. Er hat Krebs, weiß aber noch nichts von dieser Diagnose. Einmal noch versammelt sich die Familie zu seinem 65. Geburtstag. Einmal noch spielen sie heile Welt. Dabei ist der Kampf ums Erbe des väterlichen Unternehmens hinter den Kulissen längst voll entbrannt.

Die größten Chancen rechnet sich Gooper aus, der älteste Sohn, ein erfolgreicher Anwalt. Doch er muss feststellen, dass er immer noch im Schatten seines kleinen Bruders Brick steht, Big Daddys Lieblingssohn. Obwohl Brick gar nicht daran denkt, Nachfolger des Vaters zu werden – seit dem Tod seines besten Freundes ertränkt er seinen Weltschmerz im Alkohol. Margaret, Bricks Frau, stammt aus einfachen Verhältnissen und weiß, was nötig ist, um es bis ganz nach oben zu schaffen. Margaret ist nicht umsonst die »Katze auf dem heißen Blechdach« – sie wird ihre Krallen ausfahren.


Im Rahmen von theater+ werden die Vorstellungen von »Die Katze auf dem heißen Blechdach« in englischer Sprache übertitelt. Sollten Sie die Übertitel nutzen wollen, wählen Sie im Parkett bitte Plätze in den Reihen 4 bis 18 oder Plätze im Rang. In den ersten drei Reihen des Parketts sind die Übertitel aufgrund der Bühnensituation nicht gut lesbar. 


Content Note / Hinweis zu sensiblen Inhalten

von Tennessee Williams
Einführung 18:45 Uhr

von Tennessee Williams
Einführung 18:15 Uhr

von Tennessee Williams
Einführung 18:45 Uhr

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Einführung 18:45 Uhr

von Tennessee Williams
Einführung 18:45 Uhr

von Tennessee Williams
Einführung 18:45 Uhr

Begleitend zu Ihrem Vorstellungsbesuch am 29. März 2026 können Sie bei »Theaterabend mit Geschmack« perfekt abgestimmte Weine des Weingutes Adam Müller probieren. Vor der Vorstellung und in der Pause begleiten die Winzer Sie bei der Verkostung; die Weinprobe beginnt 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Alten Saal. 
Buchbar ist dieses Zusatzangebot – ausschließlich in Verbindung mit dem Kauf einer Theaterkarte – zum Preis von 18 Euro direkt an der Theaterkasse.

von Tennessee Williams
Einführung 18:15 Uhr

von Tennessee Williams
Kostüme
Komposition, Arrangements
Lichtdesign
Ralf Kabrhel
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Big Mama
Big Daddy
Reverend Tooker
Doktor Baugh
Dixie
Emily Arundel, Liam Brinkmann, David Kesternich
Kinderchor
Emily Arundel, Michael Beilmann, Anton Berger, Liam Brinkmann, Jonathan Dittmar, Alma Celia Drayton, Gina Gramlich, David Kesternich, Samuel Sendler, Charlotte Thil
Regieassistenz
Corinna Reichle
Inspizienz
Joris Freisinger
Soufflage
Sarah Kreß
Bühnenbildassistenz
Chantal Navina Mathes
Kostümassistenz
Hannah Schäfer
Bühnenmeister
Andreas Murph Leirich

Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.

Hier finden Sie eine vollständige Liste aller Mitarbeiter*innen der beteiligten Technischen Abteilungen.

Eine Einführung von Deborah Raulin können Sie hier hören.

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Trailer von Siegersbuschfilm

»Wie gut, dass dieses Stück wieder auf der Bühne zu sehen ist«, schreibt Volker Oesterreich in der Rhein-Neckar-Zeitung (15. Dezember 2025). Die von Williams gezeichnete »Familienhölle«, entwickele eine »Intensität, die ihresgleichen sucht« und in Holger Schultzes Inszenierung, der die »Gemengelage […] mit der Präzision eines Schweizer Uhrmachers« herausarbeite, wisse das Ensemble daraus »jede Menge Funken zu schlagen«: »gebannt« verfolge man die »Verbalschlachten«. Dazu entfalte der »feine, leise Sound« der Livemusiker einen »suggestiven Tiefgang«.

Ein »Drama um Herzlosigkeit«, ein »Fest der Lieblosigkeit, der Bitterkeit und Raffgier« habe Holger Schultze inszeniert, mit »starken schauspielerischen Leistungen« und »feingesponnener Livemusik«, so der Mannheimer Morgen (14. Dezember 2025). Schultze rücke die von Williams nur angedeutete homosexuelle Beziehung von Brick mit »emotionaler Intensität« stärker in den Fokus, schreibt Martin Vögele, die Auseinandersetzung mit dessen Vater mit ihren Momenten »disruptiver Wahrhaftigkeit zwischen beiden ist schlichtweg glänzendes Schauspiel, glänzendes Theater«.

Regisseur Holger Schultze sei es gelungen, »Tennessee Williams‘ tiefgründige Menschenporträts im größeren Kontext weiterzudenken«, schreibt Elisabeth Maier in Theater der Zeit (online, 16. Dezember 2025). Die tragenden Rollen habe er »spannend besetzt« und in Florence Schreibers Bühnenbild »mit großer symbolischer Kraft« »ästhetisch« ein »stimmige[s] Gesamtkunstwerk« geschaffen. Zudem habe Paul Pötsch mit dem Kinderchor einen »wunderbaren Bogen« zu Williams »poetischem Abgesang auf die Liebe« geschlagen.