Jeder stirbt für sich allein

nach Hans Fallada

Schauspiel
Alter Saal
[empfohlen ab 15 Jahren]

Mit über zweihundert Postkarten, die sie in Treppen und in Hinterhöfen heimlich deponieren, rufen die Berliner Eheleute Anna und Otto Quangel zum Widerstand gegen das Hitler-Regime auf. Durch den Tod des einzigen Sohnes haben die Quangels ihren Lebenssinn verloren. Durch die heimlich ausgelegten Botschaften, die dem Regime den Krieg erklären, finden sie ihn neu.

Hans Falladas letzter Roman beruht auf dem realen Fall und den Gestapo-Ermittlungsakten eines 1942 durch Denunziation verhafteten und zum Tode verurteilten Ehepaares. Kurz vor seinem eigenen Tod schrieb der Schriftsteller im Herbst 1946 in weniger als vier Wochen das Manuskript nieder und schuf damit ein Panorama des Lebens der kleinen Leute im Berlin der Nazizeit. Die selbstlose Liebe der Quangels besitzt utopische Sprengkraft: nuanciert, bewegend und aktuell bis heute.


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nach Hans Fallada
[empfohlen ab 15 Jahren]
Einführung 18:45 Uhr
Es gibt eine Pause.

nach Hans Fallada
[empfohlen ab 15 Jahren]
Einführung 18:45 Uhr
Es gibt eine Pause.

nach Hans Fallada
[empfohlen ab 15 Jahren]
Einführung 18:45 Uhr
Es gibt eine Pause.

nach Hans Fallada
[empfohlen ab 15 Jahren]
Einführung 18:45 Uhr
Es gibt eine Pause.

nach Hans Fallada
[empfohlen ab 15 Jahren]
Es gibt eine Pause.

nach Hans Fallada
[empfohlen ab 15 Jahren]
Es gibt eine Pause.

nach Hans Fallada
[empfohlen ab 15 Jahren]
Es gibt eine Pause.
Bühne, Kostüme und Video
Musik
Balthasar Wörner
Lichtdesign
Simone Kalt
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Anna Quangel
Otto Quangel
Eva Kluge / Hete Häberle
Enno Kluge / Millek / Kommissar Laub
Karl Hergesell / Kommissar Escherich
Trudel Baumann / Kuno-Dieter Barkhausen
Emil Barkhausen / Grigoleit / Kriminalinspektor Zott
Uniformierter / Passant / Obergruppenführer Prall / Schupo / Arbeiter / Scharfrichter
Regieassistenz
Gabriel Gnädinger
Inspizienz
Burkhard Reitz
Soufflage
Henner John
Bühnenbildassistenz
Judith Grätzer
Kostümassistenz
Lilli Maya Färber
Regiehospitanz
Valerio Grünberg
Kostümhospitanz
Franka Brand
Dramaturgiehospitanz
Prof. Dr. Wolfgang Müller-Commichau

Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.

Hier finden Sie eine vollständige Liste aller Mitarbeiter*innen der beteiligten Technischen Abteilungen.

Eine Einführung von Jürgen Popig können Sie hier hören.

Szenenfoto aus »Jeder stirbt für sich allein«:  Otto Quangel sitzt am Boden und stützt sich mit seiner behandschuhten Hand auf dem Boden ab, während sich seine Frau Anna Quangel über ihn beugt und seine rechte Hand greift. Gemeinsam blicken sie besorgt auf die bloße Hand.
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Trailer von Siegersbuschfilm

Mit einer »durchweg exzellenten Ensembleleistung« würden die Spieler*innen Falladas Figuren »Tiefe und gegenwärtige Wirkung verleihen«, bemerkt Martin Vögele im Mannheimer Morgen (22. Februar 2026). Natascha Kalmbachs »klar konturierte Regieschrift« zeichne ein »beklemmend überzeitliches Zeitgemälde«. Die »am intensivsten nachhallenden Szenen« seien für den Rezensenten jene gewesen, die »von der Liebe, von der Angst und dem Mut« des Paares erzählten: »Man trägt sie wie ein mahnendes Glühen mit hinaus in die Realität des Jahres 2026.«

Regisseurin Natascha Kalmbach habe die Vorlage »mit dem klaren Willen zur Werktreue« auf die Bühne gebracht und damit für eine »gelungene Erweiterung des Repertoires« gesorgt, schreibt Volker Oesterreich in der Rhein-Neckar-Zeitung (23. Februar 2026). Nicole Averkamp und Marco Albrecht gäben dem Ehepaar Quangel ein »beharrliches, aufrichtiges Rollenprofil« – Kalmbachs Regieleistung läge aber auch darin, ihr Augenmerk »gut austariert« auf alle Beteiligten zu richten: »Jedem einzelnen Talent und jeder szenischen Nuance gilt die gleiche Aufmerksamkeit. Chapeau!«