We Are Family

Eine Antikenüberschreibung nach Euripides, Aischylos und Sophokles von Tine Rahel Völcker

Schauspiel
Marguerre-Saal
[empfohlen ab 16 Jahren]

Klytaimnestra hat die Macht in Mykene übernommen. Ihren Mann Agamemnon ermordete sie zuvor bei dessen Heimkehr aus dem trojanischen Krieg, aus Rache für den Tod ihrer Tochter Iphigenie. Die junge Frau wurde von Agamemnon geopfert für »günstige Winde«. Jetzt versucht Klytaimnestra, einen weiblich geprägten Gegenentwurf der Macht aufzustellen. Doch ihre zweite Tochter Elektra schlägt sich auf die Seite des toten Vaters. In die Machtkämpfe einer der schwierigsten Mythenfamilien Griechenlands gerät zudem Phryne: Sie ist eine Hetäre, unfrei bei Hof gehaltene Sexarbeiterin, die am liebsten das ganze alte System auf einmal in die Luft jagen würde …

Regisseurin Jana Vetten wurde für ihre Heidelberger Inszenierung von »Nora« mit dem Theaterpreis DER FAUST 2025 in der Kategorie »Regie Schauspiel« ausgezeichnet. Nun arbeitet sie wieder in Heidelberg und zeigt mit »We Are Family« einen vielschichtigen antiken Stoff in neuem Gewand, der 2024 als Auftragswerk für das Schauspiel Köln entstand. Für Heidelberg schrieb Tine Rahel Völcker einen neuen Schluss, der nun zur Uraufführung kommt.


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Eine Antikenüberschreibung nach Euripides, Aischylos und Sophokles von Tine Rahel Völcker
[empfohlen ab 16 Jahren]
Einführung 18:45 Uhr
Es gibt eine Pause.

Eine Antikenüberschreibung nach Euripides, Aischylos und Sophokles von Tine Rahel Völcker
[empfohlen ab 16 Jahren]
Einführung 18:45 Uhr
Es gibt eine Pause.

Eine Antikenüberschreibung nach Euripides, Aischylos und Sophokles von Tine Rahel Völcker
[empfohlen ab 16 Jahren]
Einführung 18:45 Uhr
Es gibt eine Pause.
Regie
Kostüme
Komposition
Lichtdesign
Karsten Rischer
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Agamemnon
Menelaos
Klytaimnestra
Iphigenie
Elektra
Chor aus Marmor, Chor der Follower von Elektra
Statisterie des Theaters und Orchesters Heidelberg
Regieassistenz
Helen Metzger
Inspizienz
Joris Freisinger
Soufflage
Sarah Kreß
Kostümassistenz
Lena Eibl
Bühnenbildassistenz
Myungjin Choi
Regiehospitanz
Julia White
Bühnenbildhospitanz
Irma Haag
Kostümhospitanz
Mareen Komorek

Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.

Hier finden Sie eine vollständige Liste aller Mitarbeiter*innen der beteiligten Technischen Abteilungen.

Eine Einführung von Maria Schneider können Sie hier hören.

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Trailer von Siegersbuschfilm

Mit »Witz und Verstand« habe Autorin Tine Rahel Völcker gearbeitet und die »Regisseurin und das hochtalentierte Ensemble« hätten sich »mit großem Kunstverstand« auf Text und Atriden-Mythos eingelassen, schreibt Volker Oesterreich in der Rhein-Neckar-Zeitung (2. März 2026). Regisseurin Jana Vetten beherrsche die »Stilmittel«, dem Ensemble schaue man »gerne zu«, die Ausstattung passe »hervorragend zum Gesamtarrangement« und zum Schluss empfiehlt der Kritiker, sich nach entsprechender Vorbereitung auf den Stoff (»Schlag nach bei Aischylos & Co., bei Wikipedia oder im Brockhaus.«) den Abend »sogar zwei- oder dreimal anzusehen. Denn wer häufiger zuschaut, sieht ebenfalls mehr.«

In Heidelberg »brilliert mit dem Text das Bühnenbild«, das veranschauliche, dass nur »scheinbar museale Konflikte dargestellt« würden, schreibt Manfred Jahnke in Die deutsche Bühne (online, 1. März 2026). Regisseurin Jana Vetten lege auf die »Herausarbeitung« »verschiedener politischer Repräsentationsformen« großen Wert, zunächst mit »großem Spaß« und dann »immer ernstere[m] Ton«.

Von einem »sehenswerten Theaterabend« in der Regie von Jana Vetten berichtet Ute Maag im Mannheimer Morgen (3. März 2026). Camilla Hägebarths Bühnenbild sei »spektakulär«, an den Kostümen von Eugenia Leis sende selbst »das Schuhwerk Botschaften« und Cornelius Borgoltes Musik bewiese »Sinn für Pathos und Popkultur« – dazu spiele das Ensemble »famos«.