Dance x 2

Zweiteiliger Tanzabend mit Choreografien von Astrid Boons und Panzetti / Ticconi

Uraufführung
Uraufführung
Tanz
Zwinger 1
[empfohlen ab 16 Jahren]

In »Dance × 2« teilen wir das DTH und präsentieren zwei unterschiedliche tänzerisch-choreografische Handschriften. Die belgische Choreografin Astrid Boons wird zusammen mit der einen Hälfte der Compagnie das Tanzstück »Crash« überarbeiten, das sie 2020 im Rahmen des dreiteiligen Abends »Momentum« in Heidelberg entwickelte. Damals machte Corona einen Strich durch die Aufführungsrechnung – höchste Zeit also für einen zweiten Versuch. Boons erforscht, wie sich der sogenannte »evolved human« bewegt und vor allem, wie er Gemeinschaft formt. Im Zentrum dieser Suche steht die Frage nach dem Ritual: Wie treten diese Wesen miteinander in Kontakt? Reichen sie sich noch die Hände? Welche Zeremonien erfinden sie, um miteinander verbunden zu bleiben?

Die andere Hälfte der Compagnie erarbeitet mit dem italienischen Duo Panzetti / Ticconi ein komplett neues Tanzstück. In »IT’S NIGHT AGAIN« tauchen sie tief in die Welt der Träume ein, erforschen das Nächtliche und die unendlichen Sphären, die zwischen Albtraum und erholsamem Schlaf liegen. In Anlehnung an Surrealismus und das Unbewusste entfaltet das Stück eine Welt, in der Gesten – wie etwa das Werfen – unvorhersehbare Verbindungen offenbaren, die sich zwischen Angst und Euphorie, Gefahr und Freude bewegen.


Content Note / Hinweis zu sensiblen Inhalten

»Crash: reassembled«

Choreografie
Kostüme
Bregje van Balen
Choreografische Assistenz und Probenleitung
Einspringerin
Rose Brouwer

»IT’S NIGHT AGAIN«

Kostüme
Komposition
Choreografische Assistenz und Probenleitung
Einspringerin
Aleksandra Vucheva
Künstlerische Leitung DTH
Lichtdesign
Jonah Fellhauer
Produktionsleitung
Dramaturgie
Tanzpädagogik

Zur Einführung hören Sie hier ein Gespräch von Natalie Broschat mit den drei Choreograf*innen des Abends (in englischer Sprache). 

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Trailer von DeDa Productions

Mit »überraschenden Einbrüchen von Gewalt in die repetitiven Bewegungsmuster« sei es den Choreograf*innen gelungen, »die Spannung hochzuhalten«, schreibt Isabelle von Neumann-Cosel in Tanznetz (online, 15. Oktober 2025) und der Rhein-Neckar-Zeitung (16. Oktober 2025). Ballwerfen wirke »plötzlich beängstigend«, eine »Verbeuge-Zeremonie im Stil klassischer Ballett-Ensembles« entwickle sich zum »beängstigenden Drill« – zu sehen sei ein »dünner zivilisatorischer Frieden, unter dem überwältigend starke Emotionen gären«.

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