Vivace
2. Kammerkonzert / Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu »Egmont« op. 84 / Johann Joachim Quantz: Sonate für drei Flöten D-Dur / Paul Dukas: »Der Zauberlehrling« / Enrique Crespo: Bruckner-Etüde / Friedrich August Kummer der Jüngere: Duett op. 22 Nr. 2 für 2 Violoncelli / Gustav Holst: »Jupiter« aus »Die Planeten« op. 32
Alter Saal
Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu »Egmont« op. 84
Johann Joachim Quantz: Sonate für drei Flöten D-Dur
Paul Dukas: »Der Zauberlehrling«
Enrique Crespo: Bruckner-Etüde für das tiefe Blech
Friedrich August Kummer der Jüngere: Duett op. 22 Nr. 2 für zwei Violoncelli
Gustav Holst: »Jupiter« aus »Die Planeten« op. 32
Musik mit Blasinstrumenten ist im 2. Kammerkonzert zu hören. Im Jahr 1810 komponiert Beethoven auf Wunsch des Direktors des Wiener Hoftheaters die Musik zu Goethes Trauerspiel »Egmont«. Die Komposition schildert verschiedene Stationen im Leben des Grafen Lamoraal van Egmont. Die Fassung für Blechblasensemble erhält den ursprünglichen sinfonischen Charakter der Komposition.
Auch hier schuf Goethe die Vorlage: Paul Dukas’ Orchesterwerk »Der Zauberlehrling« nach der gleichnamigen Ballade ist in der Blechbläserversion ein Stück voller Klarheit und Fantasie.
Anton Bruckner selbst hat kein Stück für tiefes Blech komponiert, also griff Posaunist Enrique Crespo zum Stift. Seine Etüde im Stile Bruckners lässt die getragene Ernsthaftigkeit des Vorbilds aufleuchten.
Auch Holzblasinstrumente erklingen im Kammerkonzert: Die Sonate für drei Flöten in D-Dur von Joachim Quantz schwingt harmonisch mit feinem Klang.
Das Duett op. 22 aus dem Jahr 1835 von Friedrich August Kummer für zwei Cellisten nutzt auf höchstem Niveau geschickt die Spieltechniken des Instruments aus – mit melodischen und akkordischen Passagen.
Die zwischen 1914 und 1918 von Gustav Holst komponierte Orchestersuite »The Planets« gilt als spätromantische Programmmusik, die heutige Filmmusik inspiriert – Melodien, die mitreißen und in Erinnerung bleiben.