Vivace

2. Kammerkonzert / Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu »Egmont« op. 84 / Johann Joachim Quantz: Sonate für drei Flöten D-Dur / Paul Dukas: »Der Zauberlehrling« / Enrique Crespo: Bruckner-Etüde / Friedrich August Kummer der Jüngere: Duett op. 22 Nr. 2 für 2 Violoncelli / Gustav Holst: »Jupiter« aus »Die Planeten« op. 32

Konzert
Alter Saal

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu »Egmont« op. 84

Fassung für großes Blechblasensemble

Johann Joachim Quantz: Sonate für drei Flöten D-Dur

Flöte
Konrad Metz Yvonne Anselment Katharina Lohr

Paul Dukas: »Der Zauberlehrling«

Fassung für großes Blechblasensemble

Enrique Crespo: Bruckner-Etüde für das tiefe Blech

Friedrich August Kummer der Jüngere: Duett op. 22 Nr. 2 für zwei Violoncelli

Violoncello
Johann Aparicio Bohórquez Sebastián Escobar Avaria / Johann Aparicio Bohórquez

Gustav Holst: »Jupiter« aus »Die Planeten« op. 32

Fassung für großes Blechblasensemble
Trompete und Arrangements
Trompete
Martin Hommel Fanni Szalai
Horn
Heinrich Lohr Heorhii Koliada
Posaune
Damian Schneider Franziska Pollmann Marek Janicki
Schlagzeug
Arrius Wagner Klaus Wissler

Musik mit Blasinstrumenten ist im 2. Kammerkonzert zu hören. Im Jahr 1810 komponiert Beethoven auf Wunsch des Direktors des Wiener Hoftheaters die Musik zu Goethes Trauerspiel »Egmont«. Die Komposition schildert verschiedene Stationen im Leben des Grafen Lamoraal van Egmont. Die Fassung für Blechblasensemble erhält den ursprünglichen sinfonischen Charakter der Komposition.

Auch hier schuf Goethe die Vorlage: Paul Dukas’ Orchesterwerk »Der Zauberlehrling« nach der gleichnamigen Ballade ist in der Blechbläserversion ein Stück voller Klarheit und Fantasie.

Anton Bruckner selbst hat kein Stück für tiefes Blech komponiert, also griff Posaunist Enrique Crespo zum Stift. Seine Etüde im Stile Bruckners lässt die getragene Ernsthaftigkeit des Vorbilds aufleuchten. 

Auch Holzblasinstrumente erklingen im Kammerkonzert: Die Sonate für drei Flöten in D-Dur von Joachim Quantz schwingt harmonisch mit feinem Klang.

Das Duett op. 22 aus dem Jahr 1835 von Friedrich August Kummer für zwei Cellisten nutzt auf höchstem Niveau geschickt die Spieltechniken des Instruments aus – mit melodischen und akkordischen Passagen.

Die zwischen 1914 und 1918 von Gustav Holst komponierte Orchestersuite »The Planets« gilt als spätromantische Programmmusik, die heutige Filmmusik inspiriert – Melodien, die mitreißen und in Erinnerung bleiben.