Ein Platz im Gedächtnis

Inklusives Theaterprojekt zu Gedenkkultur in Heidelberg

Interkulturelles Zentrum

Wir wollen gedenken, aber nicht im Stillen. Wir wollen uns erinnern, aber nicht allein. Wir wollen über die Vergangenheit sprechen, laut und mit vielen Stimmen. Wir machen Platz in unserem Gedächtnis.

Bei den Verbrechen des NS-Regimes an Menschen mit Behinderung und kranken Menschen wurden ab 1934 hunderttausende Menschen zwangssterilisiert und ermordet. Darunter auch Menschen aus Heidelberg und der Umgebung. Heute sind sie in Akten verewigt, sie sind eine Diagnose und manchmal auch ein Name auf einer Gedenktafel. Doch wer waren diese Menschen? Was hat sie möglicherweise bewegt? 

Das inklusive Ensemble begibt sich auf die Spuren von Heidelberger Bürger*innen und gibt ihren Biografien einen erlebbaren Raum in der Stadtgeschichte.


Herzlichen Glückwunsch!
»Ein Platz im Gedächtnis« erhält den 1. Preis des Theaterwettbewerbs andersartig gedenken on stage für inklusives Erwachsenen-Theater. 

andersartig gedenken on stage ist ein bundesweiter Theaterwettbewerb vom Förderkreis Gedenkort T4 in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Der Wettbewerb lädt Schultheater und inklusive Erwachsenen-Theater ein, Theaterstücke zu Biografien von Opfern der NS-»Euthanasie«-Verbrechen zu erarbeiten und aufzuführen.

andersartig gedenken on stage zeichnet Produktionen aus, die Gedenkkultur in neuen, künstlerischen und partizipativen Formen gestalten. Die Jury legte bei ihrer Entscheidung »besonderes Augenmerk auf die Idee und Gestaltung, auf den künstlerischen Anspruch, auf die Darstellung der historischen Fakten, insbesondere der Opferbiografien und auf den Inklusionsansatz«.

Die Schirmherrschaft liegt bei Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Die Preisverleihung findet am 23. Juni 2026 um 18:00 Uhr im Pfefferberg Theater Berlin statt.

Inklusives Theaterprojekt zu Gedenkkultur in Heidelberg

Inklusives Theaterprojekt zu Gedenkkultur in Heidelberg

Inklusives Theaterprojekt zu Gedenkkultur in Heidelberg
Recherche und Text
Probenleitung und Theaterpädagogik
Inklusion und Probenunterstützung
Karoline Hinkfoth
Produktionsleitung, Text und Dramaturgie
Kostüme
Mit
Esther Reche Gallardo, Johanna Reißfelder, Leyla Tagore-Link, Maren Schück, Marlene Mürter, Melanie Schock, Olaf 'Hobbit' Heitmann, Romy Kesternich, Ute Badmann, Valerie Schäfer
Dolmetscherinnen für DGS
Ulla Klinkhardt Kristina Metzen
Technische Betreuung
Philip Ahrens
In Kooperation mit dem Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten, Christina Reiß
Finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat
Die Wiederaufnahme wird unterstützt durch die Berthold Leibinger Stiftung