Ein Platz im Gedächtnis

Inklusives Theaterprojekt zu Gedenkkultur in Heidelberg
von Leon Wieferich, Jana Gmelin und Franziska Kühnle
Schauspiel

Das inklusive Ensembleprojekt widmet sich den Verbrechen des NS-Regimes an Menschen mit Behinderung und kranken Menschen. Ab 1934 wurden hunderttausende zwangssterilisiert und ermordet – auch in Heidelberg und Umgebung. Wer waren diese Menschen? Die Inszenierung fragt nach ihren Geschichten und macht ihre Biografien erfahrbar. So entsteht ein vielstimmiges Erinnern, das die Vergangenheit sichtbar und hörbar werden lässt.

Info

Ort
Zwinger, Bühne 1
Dauer
1 Std. 15 Min. keine Pause
Premiere
6. Dezember 2025
WIEDERAUFNAHME im Herbst 2026
Altersempfehlung
15+
Herzlichen Glückwunsch!

»Ein Platz im Gedächtnis« hat 2026 den 1. Preis des Theaterwettbewerbs andersartig gedenken on stage für inklusives Erwachsenen-Theater erhalten.

andersartig gedenken on stage ist ein bundesweiter Theaterwettbewerb vom Förderkreis Gedenkort T4 in Kooperation mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Der Wettbewerb lädt Schultheater und inklusive Erwachsenen-Theater ein, Theaterstücke zu Biografien von Opfern der NS-»Euthanasie«-Verbrechen zu erarbeiten und aufzuführen.

andersartig gedenken on stage zeichnet Produktionen aus, die Gedenkkultur in euen, künstlerischen und partizipativen Formen gestalten. Die Jury legte bei ihrer Entscheidung »besonderes Augenmerk auf die Idee und Gestaltung, auf den künstlerischen Anspruch, auf die Darstellung der historischen Fakten, insbesondere der Opferbiografien und auf den Inklusionsansatz«. Die Schirmherrschaft liegt bei Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Die Preisverleihung fand im Juni 2026 in Berlin statt.

Besetzung

Mit
Esther Reche Gallardo, Johanna Reißfelder, Leyla Tagore-Link, Maren Schück, Marlene Mürter, Melanie Schock, Olaf 'Hobbit' Heitmann, Romy Kesternich, Ute Badmann, Valerie Schäfer
Dolmetscherinnen für DGS
Ulla Klinkhardt, Kristina Metzen
Technische Betreuung
Philip Ahrens

»Das ist ja das Komplizierte am Erinnern - man merkt sich die Fakten, aber die Dinge, auf die es eigentlich ankommt, vergisst man irgendwann.«

Team

Recherche und Text
Probenleitung und Theaterpädagogik
Inklusion und Probenunterstützung
Karoline Hinkfoth
Produktionsleitung, Text und Dramaturgie
Kostüme
In Kooperation mit dem Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten, Christina Reiß
Finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat
Die Wiederaufnahme wird unterstützt durch die Berthold Leibinger Stiftung

Besetzung

Mit 
Esther Reche Gallardo, Johanna Reißfelder, Leyla Tagore-Link, Maren Schück, Marlene Mürter, Melanie Schock, Olaf 'Hobbit' Heitmann, Romy Kesternich, Ute Badmann, Valerie Schäfer
Dolmetscherinnen für DGS 
Ulla Klinkhardt
Dolmetscherinnen für DGS 
Kristina Metzen
Technische Betreuung 
Philip Ahrens