Ein Glücksding

von Lena Gorelik nach Stimmen und Zeitzeugnissen von damals und heute / Regie: Martina van Boxen / Gastspiel Theater der Jungen Welt Leipzig

Uraufführung Heidelberger Stückemarkt
Uraufführung Heidelberger Stückemarkt
[12+] HebelHalle
Nominierung Jugendstückepreis / Auftragswerk für das Theater der Jungen Welt Leipzig

Kyjiw 1941, Leipzig 2025. Zwei Jungen, zwei Geschichten. Und die Frage: wie Vergangenes ins Heute wirkt. Motja ist 14 und zum ersten Mal verliebt. Doch dafür ist 1941 wenig Platz. Die deutsche Wehrmacht hat gerade die Ukraine besetzt. Wie alle anderen jüdischen Menschen aus Kyjiw muss Motja mit seiner Mutter und dem Großvater dem Befehl der Besatzer folgen, sich an einer Sammelstelle einzufinden. Niemand von ihnen weiß, dass die Deutschen planen, sie alle umzubringen. Nur Einzelne werden das Massaker von Babyn Jar überleben. Motja ist einer von ihnen, so wie die Puppenspielerin Dina, die er auf seiner Flucht trifft, kurz bevor tödliche Schüsse ihm sein junges Leben rauben.

Auch Juri ist 14. Mit seiner Mutter ist er vor dem russischen Angriff aus Kyjiw geflüchtet und lebt heute in Leipzig. Hier kann er zur Schule gehen, in Sicherheit leben. Doch es fällt Juri nicht leicht, sich im fremden Land zurechtzufinden. Zum Glück gibt es Sveta, die auch aus der Ukraine kommt. Wie schön wäre es, ihr sagen zu können, dass er sich in sie verliebt hat, doch der Krieg bleibt auch hier, über 1000 Kilometer entfernt, für Juri sehr präsent.

 

 

Content Note / Hinweis zu sensiblen Inhalten

von Lena Gorelik nach Stimmen und Zeitzeugnissen von damals und heute / Regie: Martina van Boxen / Gastspiel Theater der Jungen Welt Leipzig
im Anschluss Publikumsgespräch
Regie
Martina van Boxen
Bühne und Kostüme
Jakob Ripp
Puppenbau
Judith Mähler
Musik
Manuel Loos
Dramaturgie
Jörn Kalbitz
Theaterpädagogik
Theresa Kawalek
Mit
Luise Audersch
Clara Fritsche
Sven Tillmann
Bitte akzeptieren Sie Cookies, um diesen Inhalt anzuzeigen.
Die Produktion entstand in Kooperation mit dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e. V.
Gefördert durch das Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig und durch das Referat Strategische Kulturpolitik der Stadt Leipzig im Rahmen von »Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen«