Violet

Damaged Goods / Meg Stuart

Gastspiel Tanzbiennale Heidelberg
Gastspiel Tanzbiennale Heidelberg
Tanz
Marguerre-Saal

Fünf Tänzer*innen offenbaren gleichzeitig und doch in ihrer jeweiligen Einzigartigkeit eine dynamische Landschaft, die voller Möglichkeiten steckt. Ihre Bewegungen sind Ausdruck von drängenden Phänomenen, wie stetig anschwellendem Wasser, nicht immer sofort wahrnehmbar, aber immer aktiv. »Violet« ist ein steiler Abstieg in einen Strudel, ein Sog aus energetischen Strukturen und detaillierten, kinetischen Skulpturen. Begleitet von dem Musiker Brendan Dougherty entsteht live auf der Bühne die elektronische und perkussive Klangkulisse. In »Violet« wendet sich Meg Stuart der Bewegung als primärem Antrieb zu und verbindet die Choreografie mit einer Art Alchemie der Sinne. Das Stück trägt die unverwechselbare Handschrift der Ausnahmekünstlerin und vermag eine zerbrechliche Menschlichkeit in intensiver Körperlichkeit zum Ausdruck zu bringen.

Meg Stuart ist eine Choreografin, Regisseurin und Tänzerin, die in Berlin und Brüssel lebt und arbeitet. Mit ihrer 1994 gegründeten Kompanie Damaged Goods hat sie eine Vielzahl von Produktionen geschafft, die sich frei zwischen Tanz, Theater und bildender Kunst bewegen. Ihre Arbeiten sind geprägt von transdisziplinäreren Experimenten, die die Grenzen des Körpers herausfordern und unsere Wahrnehmung der Realität erweitern.

Mit
Márcio Kerber Canabarro, Kotomi Nishiwaki, Renan Martins, Roger Sala Reyner, Varinia Canto Vila
Choreografie
Meg Stuart
Erarbeitet mit
Alexander Baczynski-Jenkins, Varinia Canto Vila, Adam Linder, Kotomi Nishiwaki, Roger Sala Reyner
Live-Musik
Brendan Dougherty
Dramaturgie
Myriam Van Imschoot
Bühne
Janina Audick
Lichtdesign
Jan Maertens
Kostüme
Nina Kroschinske
Sounddesign
Richard König
Produktion
Damaged Goods
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Koproduktion des PACT Zollverein (Essen), Festival d’Avignon (Avignon), Festival d’Automne à Paris (Paris), Les Spectacles Vivants – Centre Pompidou (Paris), La Bâtie – Festival de Genève (Genf) & Kaaitheater (Brüssel). Mit besonderer Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds (Berlin).