5. Kammerkonzert

Richard Strauss: »Metamorphosen« (Fassung für Streichsextett) / Béla Bartók: Streichquartett Nr. 2 op. 17 / Wolfgang Rihm: »Fetzen« für Streichquartett (Auswahl)

Konzert
Alter Saal
Richard Strauss: »Metamorphosen« (Fassung für Streichsextett)
Violoncello
Sebastián Escobar Avaria Patrick Burkhardt
Kontrabass
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 2 op. 17 / Wolfgang Rihm: »Fetzen« für Streichquartett (Auswahl)
Domin-Quartett
Violoncello

»Metamorphosen«: Richard Strauss schreibt das Werk unter den Eindrücken kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs und begreift es als Abschied von der Welt und seiner Kunst. Er sei in »verzweifelter Stimmung! (...) Alles dahin!« schreibt er an den Wiener Schriftsteller Joseph Gregor. Am Schluss zitiert er den Trauermarsch aus Beethovens »Eroica«.

Béla Bartóks 2. Streichquartett entsteht ebenfalls in katastrophalen Zeiten: Komponiert mitten im Ersten Weltkrieg, gilt es als Höhepunkt von Bartóks »expressionistischer Phase«.

»Fetzen sind, wie der Name sagt: Fetzen. Also Teile, Ausrisse, Stückchen, Ausgefranstes, Unvollständiges. (...) Das Verb ›fetzen‹, eher umgangssprachlich deutet es – auf Musik bezogen – an, dass es manchmal ›fetzig‹ zugeht«, so Wolfgang Rihm über sein Stück aus dem Jahr 1999.