Inspiriert von Virginia Woolfs 1928 erschienenem Roman, einer opulenten Feier des Sowohl-als-auch, folgt dieses Ballett einer Figur in ständiger Verwandlung. Orlando überschreitet Geschlechter, Zeiten und gesellschaftliche Grenzen und erfindet sich dabei immer wieder neu. Zu Beginn ein junger Mann, wechselt Orlando über die Jahrhunderte hinweg Identität und Gestalt und kommt in der Gegenwart an, als Frau und Schriftstellerin. Liebe und Poesie sind die verwandelnden Kräfte auf dieser Reise. Die Geschichte ist eine Ermutigung, die eigenen Grenzen nicht als Endpunkte, sondern als Übergänge zu begreifen.
Mit »Orlando« stellt sich Choreograf Tim Plegge dem Publikum als neuer Tanzdirektor von Tanz Heidelberg vor. Das Philharmonische Orchester Heidelberg gestaltet die Zeitreise unter der Leitung von Dietger Holm musikalisch.
Info
Musik von Lera Auerbach, Ezio Bosso, Anna Clyne, Gabriel Jenks, Henry Purcell, Georgij Sviridov, Dobrinka Tabakova, Tobias Vethake, Antonio Vivaldi
- Ort
- Theater Heidelberg, Marguerre-Saal
- Dauer
- 1 Std. 30 Min. keine Pause
- Premiere
- 3. Oktober 2026
- Altersempfehlung
- 15+
EINFÜHRUNG
von Esther Dreesen-Schaback
»Wann haben Sie zuletzt zugelassen, jemand anderes zu werden?«
Veranstaltungen
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Fr 16.10.2026, 19:00
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Do 29.10.2026, 16:30
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Sa 7.11.2026, 14:30
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So 8.11.2026, 14:30
Besetzung
Team
Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters & Orchesters Heidelberg.
»Tim Plegge gelingt mit ganz neuem Ensemble am Theater Heidelberg eine berauschende Uraufführung. ›Orlando‹ sucht Freiheit auf allen Ebenen – und findet sie.«
»Mit ›Orlando‹ gelingt dem neuen Ballettdirektor Tim Plegge ein umjubelter Einstand in Heidelberg. Der rund 100-minütige Tanzabend nach Virginia Woolfs Roman verbindet klassische Ballettsprache mit Modern Dance und zeitgenössischen Bewegungen – und erzählt eindrucksvoll von Identität, Geschlechterrollen und Freiheit.«
»Im Zusammenspiel zwischen Musik und Tanz zeigt sich Plegge als sensibler Vermittler. Das kann auch deshalb gelingen, weil die ausgewählten Kompositionen und das Bewegungsvokabular das Zeug zu breiter Zustimmung des Publikums haben.«