Die Odyssee (XS)

von Felix Krakau / Homer
Schauspiel· Uraufführung

Auf seiner Heimreise aus Troja überwirft sich der griechische Held Odysseus mit dem Meeresgott, trifft auf Zyklopen und Sirenen und bereist die Unterwelt. Nach langer Zeit kommt er schließlich zu Hause an, wo ihn seine Frau Penelope und sein Sohn Telemachos erwarten. Was verbindet den Rückkehrer mit dem Menschen, der sich einst auf den Weg gemacht hat? Ist für ihn überhaupt noch Platz in einer veränderten Welt?

»Die Odyssee (XS)« erzählt den gewaltigen antiken Stoff mit den Mitteln eines kleinen Formats: Zwei Schauspieler lassen die vielleicht größte Erzählung der Welt humorvoll, berührend und immer wieder überraschend lebendig werden. Im Fokus steht nicht derjenige, der aufgebrochen ist, sondern die, die blieben. Aus Erinnerungen stricken sie eine Erzählung, an deren Ende die Frage steht, welchen Geschichten wir glauben wollen.

Info

Ort
Theater Heidelberg, Marguerre-Saal
Dauer
1 Std. 30 Min. keine Pause
Premiere
11. Oktober 2026
Altersempfehlung
14+

In dieser Produktion gibt es stark variierende Lichtstimmungen, die stroboskopartig flackern oder kurzzeitig stark aufblitzen.

Auf sprachlicher Ebene werden Kriegshandlungen, Tod und Drogenkonsum thematisiert.

EINFÜHRUNG
von Lovis Fricke und David Benjamin Brückel

»Ich denke so viel an die Menschen / die mir fehlen / dass ich manchmal die Menschen vergesse / die ich noch habe«

Besetzung

Team

Regie
Bühne und Kostüme
Musik
Timo Hein
Licht
Simone Kalt
Theaterpädagogik
Inspizienz
Joris Freisinger
Soufflage
Sara Eichhorn
Regieassistenz
Simon Lühr, Gabriel Gnädinger
Bühnenbildassistenz
Judith Grätzer

Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters & Orchesters Heidelberg.

Besetzung

Pressestimmen

  • »Raphael Gehrmann und Marcus Horn rocken den 90-minütigen Abend im Marguerre-Saal spielerisch und musikalisch. [...] Und wenn dann auch noch zwei Könner [...] ihre Funken aus den salopp dahingefetzten Dialogen schlagen, ist es fast eine Selbstverständlichkeit, dass amüsiertes Gekicher, Zwischenapplaus und laute Zustimmung am Ende genauso zur Premiere gehören«

    Rhein-Neckar-Zeitung, 13. Oktober 2026