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Giorgos Kanaris

Giorgos Kanaris, geboren in Athen, studierte Gesang u.a. bei Josef Metternich in München und besuchte die Meisterklasse bei Daphne Evangelatos an der Musikhochschule München.
2005 erhielt er beim Grand Prix Maria Callas die Sonderehrung in der Kategorie Oratorium/Lied und wurde für verschiedene Konzerte mit Helmuth Rilling verpflichtet. 


In der Münchner Philharmonie und am Opernhaus Kairo trat er in Orffs »Carmina Burana« auf. Weitere Gastengagements führten ihn u.a. nach Athen, ans Prinzregententheater München, in das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth und an die Opernhäuser in Essen, Dortmund, Gelsenkirchen, Nürnberg, Heidelberg, Kaiserslautern, Bremen, Coburg, Klagenfurt am Wörthersee und Montepulciano.

 

Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Giorgos Kanaris festes Ensemblemitglied am Theater Bonn.
Dort war er 2024/25 als Scarpia in Puccinis »Tosca«, als Vater in Humperdincks »Hänsel und Gretel« und als Belcore in Donizettis »L’elisir d’amore« zu hören, und in der Spielzeit 2025/26 wird er den Barak in R. Strauss’ »Die Frau ohne Schatten« und den Sharpless in Puccinis »Madama Butterfly« singen.

 

Außer dem Operngesang ist Giorgos Kanaris auch im Liedbereich tätig. Zu seinem Repertoire zählen Schumanns »Dichterliebe« und »Liederkreis«, Schuberts »Schwanengesang«, »Winterreise« und »Die schöne Müllerin«, Ravels »Don Quichotte«, sowie Lieder von R. Strauss und Pfitzner.

Giorgos Kanaris ist Preisträger des Schloss Laubach Wettbewerbs 2009. 2010 erhielt er den Preis der Opernfreunde Bonn, der alle zwei Jahre vergeben wird. Er war auch Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes für 2011.


Im April 2017 erschien die CD mit dem Titel »Songs of Yearning – Sehnsuchtslieder« bei Hänssler CLASSIC, in der er Beethovens »An die ferne Geliebte« und Schuberts »Schwanengesang« interpretiert. Im Januar 2020 wurde die CD »Invitation au Voyage« veröffentlicht, in der er Chansons von Duparc, Ravel, Ibert und Debussy singt.

 

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Manon Lescaut