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Danny Exnar

Schweizerisch-tschechischer Schauspieler und Pianist, geboren 1981 in Liestal als Sohn eines Ehepaars, das 1968 aus der Tschechoslowakei in die Schweiz emigrierte.

Nach dem Abitur studiert Danny Exnar zunächst ein Jahr Klavier mit Schwerpunkt Jazz am Konservatorium Jaroslav Jezek in Prag, danach zwei Semester Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften an der Universität Bern. Schauspielstudium an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Währenddessen spielt er an den Münchner Kammerspielen. Es folgt ein Festengagement am Landestheater Tübingen. Weiterbildung in New York in englischer Bühnensprache an der Juilliard School für die Produktion «Glenn Gould vs. Glenn Gould», die er zusammen mit dem Regisseur Gert Pfafferodt und dem Countertenor Ks. Christopher Robson realisiert (Premiere am Gasteig München). Er gastiert u.a. am Schauspielhaus Zürich (»Stiller«), Düsseldorfer Schauspielhaus (»Die Comedian Harmonists« und »Mephisto«), Theater Biel-Solothurn (»Le Bal«, »Viel Lärm um Nichts«) und am Theater Rigiblick Zürich als Schauspieler, Pianist und musikalischer Leiter. 2018 gründet er mit Hubl Greiner die Band »The Guerilla Bops«. Seit 2024 tritt er am Ernst Deutsch Theater in Hamburg zusammen mit Charles Brauer im Zwei-Personen-Stück »Dienstags bei Morrie« auf.

Im kontrovers aufgenommenen, satirischen Film »The Palace« von Roman Polanski spielt er »Vaclav«, den unehelichen tschechischen Sohn von »Bill Crush«, gespielt von Mickey Rourke. Die Weltpremiere war 2023 am Filmfestival in Venedig. Weitere Kinofilme sind: »99 Moons« (Jan Gassmann, Premiere 2022 am Filmvestival in Cannes), »Schöne Seelen« (mit August Diehl und Josef Hader) und »A Happy Family« (Jan-Eric Mack). Im Fernsehen spielt er zuletzt in »Sternstunde der Mörder« (Christopher Schier) und in der neuen Schweizer Comedy-Serie »Unsere kleine Botschaft«, die im Herbst 2025 am Zurich Film Festival Premiere feierte. Daneben Arbeit als Sprecher für Hörbücher und Dokumentarfilme. Er war Lehrbeauftragter an der Zürcher Hochschule der Künste, wo er den Workshop »Jazz im Schauspiel« entwickelte. Regelmässig arbeitet er mit seiner Frau zusammen, der US-amerikanischen Puppenspielerin und -bildnerin Anna Maria Paniccia. Die beiden leben – nach fast 10 Jahren in Berlin – seit 2020 in Basel.

»Maria de Buenos Aires« ist Danny Exnars erste Opernproduktion.

Aktuelle Spielzeit

Der Geist, Ricardo Chavéz
María de Buenos Aires