Marion Plantey ist eine freiberufliche Tänzerin und Choreografin aus Frankreich, die in Frankfurt lebt. Sie arbeitet regelmäßig mit der Oper Frankfurt zusammen und entwickelt Projekte für europäische Bühnen. Nach ihrem Abschluss an der Iwanson International School of Contemporary Dance 2019 trat sie in Deutschland, Mexiko und Frankreich auf und schuf dort Werke in Zusammenarbeit mit den Choreografen Johannes Härtle, Lola Lince, Sommer Ulrikson und Jenny Ogilvie.
Im Alter von 20 Jahren gründete sie ihre eigene Kompanie und choreografierte seitdem sowohl kleine als auch große Produktionen, darunter »Arbeiten in der Kaiserstraße« (2024), »Bits and Pieces Put Together to Present a Semblance of a Whole« (2023), »HUG« (2024), »Voice of Gaia« (2022), »MOVE« (2021) und »HUGS« (2025).
Marions Arbeit ist tief in der traumasensiblen zeitgenössischen Tanzkunst verwurzelt und konzentriert sich auf Körperkontakt und Improvisation als Mittel des authentischen Ausdrucks. In ihren Workshops und kreativen Prozessen schafft sie risikoreduzierte und inklusive Umgebungen und fördert so eine künstlerische Zusammenarbeit, die auf Respekt, Empathie und Bewusstsein basiert. Indem sie die Grenzen der Bewegung auslotet, schafft sie dynamische und überraschende Erfahrungen für Publikum und Tänzer, hinterfragt künstlerische Normen und fördert Heilung und Verbundenheit durch Tanz.