Wir wollen viele Informationen in Einfacher Sprache anbieten. Manche Seiten sind noch nicht übersetzt. Dann wird die Seite in deutscher Standardsprache angezeigt.
X

Der in seiner Freiheit vergnügte Alcibiades

La libertà contenta / Eine Barockoper in drei Teilen von Agostino Steffani.

Winter in Schwetzingen
Winter in Schwetzingen
Musiktheater
Rokokotheater Schwetzingen
Der Text ist von Bartolomeo Ortensio Mauro.

Die deutsche Übersetzung für die Hamburger Oper ist von Gottlieb Fiedler (1697).

In deutscher Sprache.

Mit deutschen Übertiteln.

Alcibiades wurde aus seiner Heimat Athen verjagt. Er versteckt sich unerkannt im feindlichen Sparta. Ausgerechnet Timea, die Frau, die den König von Sparta heiraten soll, verliebt sich in ihn. Gleichzeitig wird die Prinzessin Aspasia aus Athen von den Spartanern gefangen genommen. Sie gibt sich als Sklavin aus, damit sie nicht erkannt wird.

Der König und auch der Armeeführer Lysander interessieren sich für Aspasia. Ihr Verlobter Pericles sucht sie überall in Sparta. Und auch Alcibiades findet Aspasia gut.

Das führt zu einem wilden Spiel der Verwechslungen. Es gibt Eifersucht, hinterhältige Pläne und große Gefühle. Aber am Ende soll die Liebe zur Freiheit stärker sein als alle Regeln.

Der Komponist Agostino Steffani stammte aus Padua, Italien. Er reiste viel. Er wurde in Rom zum Priester geweiht und wurde in Deutschland ein berühmter Komponist. Er arbeitete in Hannover und Düsseldorf. In den Jahren 1703 und 1704 war er sogar Rektor der Universität hier in Heidelberg.

La libertà contenta / Eine Barockoper in drei Teilen von Agostino Steffani.
Einführung 17:30 Uhr
Es gibt eine Pause.
Musikalische Leitung
Regie
Bühne und Kostüme
Lichtdesign
Produktionsleitung
Sina Schecker
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Alcibiades, ein athenischer Feldherr
Telamides, des Alcibiades Vertrauter
Agis, König von Sparta
Timea, eine spartanische Prinzessin
Lisander, der Spartaner Feldherr
Pericles, ein Staatsmann aus Athen
Aspasia, eine athenische Prinzessin
Studienleitung
Hanna Klose
Musikalische Einstudierung
Hanna Klose, Nanami Yamane
Regieassistenz
Marie-Christine Lüling
Inspizienz
Georg Zahn
Kostümassistenz
Lilli Maya Färber
Bühnenbildassistenz
Margarita Bock

Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.

Hier finden Sie eine vollständige Liste aller Mitarbeiter*innen der beteiligten Technischen Abteilungen.

Eine Einführung von Thomas Böckstiegel können Sie hier hören.

Bitte akzeptieren Sie Cookies, um diesen Inhalt anzuzeigen.

Trailer von Siegersbuschfilm

»Endlich mal einer, der zuhört!«, ruft Matthias Roth in der Rhein-Neckar-Zeitung (1. Dezember 2025) aus – Regisseur Tom Ryser denke die Oper »ganz aus der Musik heraus« und inszeniere »mit leichter Hand«, wozu ihm Dirigent Clemens Flick eine »höchst reizvolle musikalische Vorlage« geliefert habe. Die Qualität der Musik stehe »außer Zweifel«, zumal in der »historisch fundierten, kunstvoll barocken, aber frei arrangierten Einrichtung, die voller Überraschungen steckt« und die das Philharmonische Orchester Heidelberg mit »fulminanter Leichtigkeit« spiele. Fazit des Rezensenten: ein »Ohrenschmaus für Opernfreunde, die der Kraft der Musik eher vertrauen als aufgemotzten Bühnenspektakeln«.

Mit der Wiederentdeckung der Steffani-Oper liege Thomas Böckstiegel »goldrichtig«, bemerkt Susanne Kaulich im Mannheimer Morgen (2. Dezember 2025). Das »bestens aufgelegte« Philharmonische Orchester präsentiere Steffanis »energetisch pulsierende[n] Stil voll Temperament und Verve« in der »erstaunlich modern klingenden, gleichwohl an historischer Aufführungspraxis geschulten« Einrichtung von Clemens Flick. Die Handlung stürme »rasch und voller Wendungen voran«, auf der Bühne zu sehen: »Theater pur«. Dazu werde »hervorragend gesungen«. Fazit der Rezensentin: »Knapp drei Stunden vergehen wie im Flug. Das Publikum dankt begeistert.«

»Reizvoll« findet Karl Georg Berg in der Rheinpfalz (2. Dezember 2025) die »lebendige« Inszenierung, die sich mit einer »ausgeklügelte[n], kunstvoll stilisierte[n] Choreographie« »ganz dem Gefühlskosmos« der Figuren widme. Clemens Flick entfalte die »ganze Vielfalt und Anmut« von Steffanis Musik in »schillernder und ausdrucksvoller Weise«. »Exzellent« besetzt sei das Ensemble: Stefan Sbonnik überzeuge mit »strahlende[m] und wunderbar lockere[m] Tenor«, Jakob Kleinschrot und Aleksey Kursanov mit »Klarheit und Leichtigkeit«, Fritz Spengler mit »viel Stimmkultur«, »klangvoll« Ipča Ramanović, »prägnant« Amber Fasquelle und Doro Pavlíková begeistere »durch packende Bühnenpräsenz und ihren facettenreichen und brillanten sängerischen Vortrag«.