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Così fan tutte

Auf Deutsch: So machen's alle oder Die Schule der Liebenden. / Ein lustiges Drama in zwei Teilen von Wolfgang Amadeus Mozart.

Musiktheater
Marguerre-Saal
Text von Lorenzo Da Ponte.

In italienischer Sprache.

Mit deutschen Übertiteln.
[für alle ab 15 Jahren]

Es geht um die Frage: Was ist in der Liebe wirklich wichtig? Treue oder schnelle Lust? Beständigkeit oder Leidenschaft?

Weil sie sich nicht einigen können, schlägt der ältere Mann Alfonso seinen jungen Freunden Guglielmo und Ferrando eine Wette vor. Die beiden jungen Offiziere sind mit Fiordiligi und Dorabella verlobt und glauben, dass ihre Frauen treu sind. Alfonso meint, das Gegenteil beweisen zu können.

Die Wette:

Ferrando und Guglielmo sollen vortäuschen, dass sie plötzlich in den Krieg müssen. Dann sollen sie sich verkleiden und als Fremde zurückkommen. Jeder soll versuchen, die Verlobte des anderen zu verführen. So soll ihre Treue geprüft werden. Aber kann man mit Gefühlen wetten? Was als Spiel beginnt, wird schnell gefährlich.

»Così fan tutte« wurde 1790 geschrieben. Es war das letzte der drei berühmten Stücke von Mozart und Da Ponte. Der Dichter Lorenzo Da Ponte und der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart zeigen auf witzige Weise, dass es in der Liebe und in Beziehungen scheinheilig und unehrlich zugehen kann. Trotzdem zeigen sie die Gefühle der Personen. Vor allem Mozarts Musik kann diese tiefen Gefühle gut zeigen.

 

Zu dieser Produktion gibt es spielplanbegleitende Angebote aus dem Bereich Kunst & Vermittlung.

Auf Deutsch: So machen's alle oder Die Schule der Liebenden. / Ein lustiges Drama in zwei Teilen von Wolfgang Amadeus Mozart.


[für alle ab 15 Jahren]
Einführung 18:45 Uhr
Es gibt eine Pause.

Auf Deutsch: So machen's alle oder Die Schule der Liebenden. / Ein lustiges Drama in zwei Teilen von Wolfgang Amadeus Mozart.


[für alle ab 15 Jahren]
Einführung 18:15 Uhr
Es gibt eine Pause.

Auf Deutsch: So machen's alle oder Die Schule der Liebenden. / Ein lustiges Drama in zwei Teilen von Wolfgang Amadeus Mozart.


[für alle ab 15 Jahren]
Einführung 18:45 Uhr
Es gibt eine Pause.

Auf Deutsch: So machen's alle oder Die Schule der Liebenden. / Ein lustiges Drama in zwei Teilen von Wolfgang Amadeus Mozart.


[für alle ab 15 Jahren]
Einführung 18:45 Uhr
Es gibt eine Pause.

Auf Deutsch: So machen's alle oder Die Schule der Liebenden. / Ein lustiges Drama in zwei Teilen von Wolfgang Amadeus Mozart.


[für alle ab 15 Jahren]
Es gibt eine Pause.
Musikalische Leitung
Regie
Magdalena Fuchsberger
Bühne und Kostüme
Monika Biegler
Video
Christian Weißenberger
Lichtdesign
Ralph Schanz
Choreinstudierung
Dramaturgie
Musiktheaterpädagogik
Vorstellungsdirigat
Clemens Flick

Am

22.5.2026

24.5.2026

28.5.2026

4.6.2026

7.6.2026

29.6.2026

5.7.2026

Dietger Holm

Am

12.6.2026

14.6.2026

23.6.2026

Fiordiligi
Dorabella
Guglielmo
Ferrando
Despina
Don Alfonso
Studienleitung
Nanami Yamane
Musikalische Einstudierung
Junyoung Kim, Manon Parmentier, Nanami Yamane, Paul Breyer, Sebastian Camaño Saavedra
Regieassistenz
Maurice Böhlke
Inspizienz
Georg Zahn
Bühnenbildassistenz
Chantal Navina Mathes, Djamilja Brandt
Kostümassistenz
Lilli Maya Färber
Kostümhospitanz
Annika Morcinczyk

Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.
Hier finden Sie eine vollständige Liste aller Mitarbeiter*innen der beteiligten Technischen Abteilungen.

Eine Einführung von Ulrike Schumann können Sie hier hören.

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Trailer von Siegersbuschfilm

»Die Bühne traut sich, nach etwas auszusehen, und die Figuren dürfen endlich wieder Figuren sein: Geschöpfe einer Komödie, nicht bloß deren gegenwärtig abgelegte Interpretationsreste«, freut sich Stefan M. Dettlinger im Mannheimer Morgen (26. Mai 2026). Magdalena Fuchsbergers Inszenierung sei dabei »alles andere als harmlos«, wie sich im Verlauf des Abends herausstelle: die »mutige, bildstarke«, Arbeit verstehe Mozarts Werk »konsequent als düstere Gewalt- und Geschlechtertragödie« und lasse mit dem Umzug von der Enstehungszeit in die Gegenwart einen »immer größer werdenden Sog entstehen, der das Heidelberger Publikum zu Jubelstürmen bewegt«.

Die »mutige« Regieidee gehe »voll auf«, meint Jesper Klein in der Rhein-Neckar-Zeitung (26. Mai 2026) und beschere dem scheidenden Team ein »jubelndes Publikum« und einen »überzeugenden Abschluss« der Heidelberger Zeit. Dirigent Clemens Flick beweise »viel Liebe« und »Gespür« für die Klassik, sein Mozart klinge »aufbrausend statt geglättet«, habe »Ecken und Kanten«. Das »gelöst« wirkende Ensemble sei mit »lautstarkem Beifall« gefeiert worden.

Johannes Breckner berichtet im Darmstädter Echo und im Wiesbadener Kurier (27. Mai 2026), Dirigent Clemens Flick am Pult des »ausgezeichnet disponierten Philharmonischen Orchester« gestalte den Abend musikalisch mit »scharfgezeichneten Hell-Dunkel-Kontrasten ungemein plastisch, leg[e] dramatisches Tempo vor, ohne an delikater Detailzeichnung zu verlieren«, mache die Musik zum »aufmerksame[n] Impulsgeber und Türöffner in emotionale Räume«.

»Wem die vielbeschworene Weisheit in ›Così fan tutte‹ immer schon verdächtig war, der kommt hier auf seine Kosten«, schreibt Judith von Sternburg in der Frankfurter Rundschau (27. Mai 2026). Dass dies möglich sei, ohne auf die »Süße der Musik« zu verzichten, sei die besondere »Leistung der Regie«. Dazu spielten Clemens Flick und das Philharmonische Orchester Mozart »funkelnd frisch, mit einer durchhörbaren Verve, die sie und die Sängerinnen und Sänger und uns im Saal hellwach durch den langen Abend tragen«, dazu strahlten »die Stimmen des jungen Ensembles«.