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Jeder stirbt für sich allein

Ein Stück nach dem Buch von Hans Fallada.

Schauspiel
Alter Saal
[empfohlen ab 15 Jahren]

Das Ehepaar Anna und Otto Quangel wohnt in Berlin. Sie wollen Widerstand gegen die Nazis leisten. Ihr einziger Sohn ist gestorben. Die Quangels haben dadurch ihren Lebenssinn verloren.
Sie schreiben über zweihundert Postkarten. Auf den Karten erklären sie den Nazis den Krieg. Sie verstecken die Postkarten heimlich in Treppenhäusern und Hinterhöfen. Durch diese Botschaften finden sie einen neuen Lebenssinn.

Der Autor Hans Fallada hat das Buch 1947 kurz vor seinem eigenen Tod geschrieben. Die Geschichte beruht auf einem wahren Fall aus dem Jahr 1942. Ein Ehepaar wurde damals verraten und zum Tode verurteilt. Fallada hat für sein Buch echte Akten der Geheimpolizei benutzt.
Das Buch beschreibt das Leben von einfachen Leuten im Berlin zur Zeit der Nazis. Die große Liebe der Quangels hat eine starke Wirkung. Die Geschichte ist berührend und ist bis heute aktuell.

Bühne, Kostüme und Video
Musik
Balthasar Wörner
Lichtdesign
Simone Kalt
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Anna Quangel
Otto Quangel
Eva Kluge / Hete Häberle
Enno Kluge / Millek / Kommissar Laub
Karl Hergesell / Kommissar Escherich
Trudel Baumann / Kuno-Dieter Barkhausen
Emil Barkhausen / Grigoleit / Kriminalinspektor Zott
Uniformierter / Passant / Obergruppenführer Prall / Schupo / Arbeiter / Scharfrichter
Regieassistenz
Gabriel Gnädinger
Inspizienz
Burkhard Reitz
Soufflage
Henner John
Bühnenbildassistenz
Judith Grätzer
Kostümassistenz
Lilli Maya Färber
Regiehospitanz
Valerio Grünberg
Kostümhospitanz
Franka Brand
Dramaturgiehospitanz
Prof. Dr. Wolfgang Müller-Commichau

Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.

Hier finden Sie eine vollständige Liste aller Mitarbeiter*innen der beteiligten Technischen Abteilungen.

Eine Einführung von Jürgen Popig können Sie hier hören.

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Trailer von Siegersbuschfilm

Mit einer »durchweg exzellenten Ensembleleistung« würden die Spieler*innen Falladas Figuren »Tiefe und gegenwärtige Wirkung verleihen«, bemerkt Martin Vögele im Mannheimer Morgen (22. Februar 2026). Natascha Kalmbachs »klar konturierte Regieschrift« zeichne ein »beklemmend überzeitliches Zeitgemälde«. Die »am intensivsten nachhallenden Szenen« seien für den Rezensenten jene gewesen, die »von der Liebe, von der Angst und dem Mut« des Paares erzählten: »Man trägt sie wie ein mahnendes Glühen mit hinaus in die Realität des Jahres 2026.«

Regisseurin Natascha Kalmbach habe die Vorlage »mit dem klaren Willen zur Werktreue« auf die Bühne gebracht und damit für eine »gelungene Erweiterung des Repertoires« gesorgt, schreibt Volker Oesterreich in der Rhein-Neckar-Zeitung (23. Februar 2026). Nicole Averkamp und Marco Albrecht gäben dem Ehepaar Quangel ein »beharrliches, aufrichtiges Rollenprofil« – Kalmbachs Regieleistung läge aber auch darin, ihr Augenmerk »gut austariert« auf alle Beteiligten zu richten: »Jedem einzelnen Talent und jeder szenischen Nuance gilt die gleiche Aufmerksamkeit. Chapeau!«