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Frankenstein

Ein Stück nach dem Buch von Mary Shelley.

Heidelberger Schlossfestspiele
Heidelberger Schlossfestspiele
Schauspiel
Dicker Turm

Victor Frankenstein ist Wissenschaftler. Er will mit einem Experiment die letzten Geheimnisse vom Leben herausfinden. Er näht aus Teilen von Leichen ein künstliches Lebewesen zusammen. Er erweckt es zum Leben.

Aber Victor ist geschockt, als er das Wesen sieht. Er stößt es weg und flieht. Das Wesen sieht furchtbar aus, aber es hat auch Gefühle und ist sehr verletzlich. Es versucht, sich in der Welt zurechtzufinden. Aber die Welt ist fremd und will es nicht haben. Das Wesen erlebt immer wieder, dass es ausgeschlossen wird. Es erlebt Hass.

Deshalb wird das Wesen verbittert und schwört Rache. Es sucht nach seinem Erschaffer Frankenstein. Als die beiden sich treffen, merkt Frankenstein: Ich kann das Wesen nicht töten. Sie machen eine schlimme Abmachung.

Die Geschichte von Mary Shelley erzählt von der Suche nach Freundschaft und Liebe. Aber die Welt lehnt das Wesen immer ab. Wenn man Victor Frankenstein und sein Wesen ansieht, muss man neu entscheiden: Wer ist das Monster und wer ist der Mensch?

Bitte beachten Sie, dass im Dicken Turm kein Nacheinlass möglich ist.

Ein Stück nach dem Buch von Mary Shelley.

Ein Stück nach dem Buch von Mary Shelley.

Ein Stück nach dem Buch von Mary Shelley.

Ein Stück nach dem Buch von Mary Shelley.

Ein Stück nach dem Buch von Mary Shelley.

Ein Stück nach dem Buch von Mary Shelley.
Bühne und Kostüme
Lichtdesign
Dramaturgie
Lord Byron / Victor Frankenstein
Leibarzt Polidori/ Die Kreatur / Justine
Claire / Elisabeth / Irin
Mary Shelley / Prof. Waldmann / Ire
Percy Shelley / Henry / Ernst
Regieassistenz / Inspizienz
Corinna Reichle
Bühnenbildassistenz
Judith Grätzer
Kostümassistenz
Hannah Schäfer
Regiehospitanz
Alisha Jakobi

Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.

Hier finden Sie eine vollständige Liste aller Mitarbeiter*innen der beteiligten Technischen Abteilungen.

Eine »leichte, kluge Komödie mit sehr hohem Spielniveau« habe das Theater auf die Bühne des Dicken Turms gestellt – so Andreas Falentin in Die deutsche Bühne (online, 15. Juni 2026). Autor Philipp Löhle haben den Stoff »gestrafft und behutsam modernisiert« und mit Regisseurin Yvonne Kespohl die komischen Anteile des Stoffs »konsequent herausgearbeitet«. Im Vordergrund stehe das »junge, sehr engagierte Ensemble«, dem der Erzählton »überraschend leicht« gelinge.

Yvonne Kespohls Inszenierung im Dicken Turm scheue »lohnenderweise weder Slapstick noch Kalauer«, gleichwohl verbunden mit »gedanklicher Tiefe«; das Tempo sei »(überwiegend) erfrischend hoch«, zudem werde »lustvoll gespielt«, freut sich Martin Vögele im Mannheimer Morgen (17. Juni 2026). »Wo, wie hier, Albernheit und Abgründigkeit aneinander scheuern, da entsteht Reibung, aber das geht sich beim Heidelberger ›Frankenstein‹ gut und vor allem auf äußerst kurzweilige Weise aus«, so das Fazit des Rezensenten.