Caprice
1. Kammerkonzert: Musik für Streichinstrumente von Adolf Mišek, Niccolò Paganini, Georg Philipp Telemann, Ichirō Nodaïra, Peter I. Tschaikowsky, Benjamin J. Dale und Eugène Ysaÿe.
Alter Saal
Adolf Mišek: Trio – »Nach dem Geschmack eines Junggesellen«
Niccolò Paganini: »Moses-Fantasie«, bearbeitet für 2 Violoncelli
Georg Philipp Telemann: Concerto à 4, Nr. 1 TWV 40:201
Ichirō Nodaïra: »Ciacconna de Bach« Transformation pour quatre altos de »Partita No. 2 pour violon seul, BWV 1004« de J. S. Bach
Peter I. Tschaikowsky: »Nussknacker-Ouvertüre« »Allegro giusto«, Arrangement: Katrina Wreede
Benjamin J. Dale: »Introduction and Andante« op. 5 für 6 Violen
Eugène Ysaÿe: Sonate für 2 Violinen solo op. posth.
Beim 1. Kammerkonzert steht Musik für Streichinstrumente im Mittelpunkt.
Adolf Mišek: Trio
Der Musiker Adolf Mišek spielte Kontrabass in Wien und Prag. Er lebte von 1875 bis 1955. Sein Stück, das Trio »Nach dem Geschmack eines Junggesellen«, ist: Lustig und schwungvoll. Voller Volksliedklänge und guter Laune.
François Servais: Caprice
François Servais (1807–1866) war so gut auf dem Cello, dass er »Paganini des Cellos« genannt wurde. Er war wichtig für die Weiterentwicklung der Cello-Technik. Wie der berühmte Geiger Paganini schrieb er viele schwere Stücke für sein Instrument, um zu zeigen, was das Cello alles kann. Sein virtuoses »Caprice« ist ein Beispiel dafür.
Johann Sebastian Bach: Chaconne
Der Komponist Johannes Brahms fand Bachs »Chaconne« großartig. Er sagte: »Auf ein System für ein kleines Instrument schreibt der Mann eine ganze Welt von tiefsten Gedanken und gewaltigsten Empfindungen«.
Eugène Ysaÿe: Sonate für zwei Violinen solo
Der Komponist Eugène Ysaÿe hat seine Sonate für zwei Geigen der Königin Elisabeth von Belgien gewidmet. Sie war eine Schülerin von ihm. Die Königin hat mit ihm zusammen musiziert und den berühmten Musikwettbewerb »Concours Reine Elisabeth« in Brüssel gegründet. Dieser Wettbewerb gehört heute zu den wichtigsten Musikwettbewerben der Welt.