Freiraum
Tanzstücke von den Tänzer*innen des DTH (Dance Theatre Heidelberg).
Zwinger 1
Das Theater gibt den Tänzer*innen vom Dance Theatre Heidelberg wieder einen »Freiraum«. Sie sollen ihre eigenen Tanzstücke entwickeln und zeigen. Dieses Mal sollen sie längere und größere Stücke machen. Sie arbeiten dafür mit ihren Kolleg*innen zusammen.
Sie entwickeln Tänze mit vielen verschiedenen Schritten und erzählen eigene Geschichten. So zeigen sie, was für Künstler*innen in ihnen stecken.
Die Show »Freiraum« zeigt, wie begabt und gekonnt die Tanzgruppe ist. Es gibt viele gute und besondere Ideen, wenn die Tänzer*innen selbst neue Tänze erfinden statt nur zu tanzen. Sie zeigen neue Ideen für Bewegungen und Ausdruck.
»Confessions for you«
Ausgehend von kleinen Bekenntnissen zu automatischen, heuchlerischen, widersprüchlichen Verhaltensweisen, entfaltet sich allmählich eine überwältigende Landschaft:
Opfer und Täter verschwimmen.
Komplizenschaft und Ohnmacht überlagern sich.
Unsicherheit führt zu Selbstschutz.
Echte Verbindung und menschliche Abhängigkeit voneinander scheinen verdrängt.
Kollektive Kraft und kollektive Verantwortung erscheinen als entkörperlichte Konzepte.
Überstimulation, ständige Information und Taubheit werden zur Norm.
Realität und Fiktion verweben sich.
Aufgeben und Feiern verschmelzen.
»A King Without Distraction«
»Ein König ohne Zerstreuung ist ein Mensch voller Elend.« Blaise Pascal.
Dieser Satz betont die Notwendigkeit von Ablenkung, um der existenziellen Verzweiflung zu entkommen. Doch reicht Zerstreuung aus? Selbst wenn es unmöglich erscheint, Sinn zu finden – sollten wir aufgeben?
In Anlehnung an die philosophische Reflexion des Romans von Jean Giono mit demselben Titel ist dieses Stück eine Auseinandersetzung mit Langeweile, Gewalt und dem menschlichen Bedürfnis nach Reiz und Anregung.
»No no no no, really thank you«
Unsichtbare soziale Dynamiken prägen, wie wir uns selbst wahrnehmen.
Im Wunsch, gesehen und gemocht zu werden, streben wir nach Anerkennung – und diese wird eng mit Macht, Erfolg und Selbstbewusstsein verknüpft.
Soziale Medien verstärken diese Dynamik, und wir passen uns ständig an, inszenieren und ändern uns.
Welcher Teil von uns ist wirklich wahr und welcher Inszenierung?
Fake it until you make it?
»An open gesture«
»An open gesture« erforscht das Verlangen nach absoluter Offenheit, ein unendliches Sich-Entfalten. Es untersucht Verschmelzung und Auflösung als Ergebnis des Sich-Hingebens, das Auflösen unserer Grenzen, um mit allem zu verschmelzen.
Wie weit kann sich ein Körper öffnen, ohne aufzuhören, ein Körper zu sein?
Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.
Hier finden Sie eine vollständige Liste aller Mitarbeiter*innen der beteiligten Technischen Abteilungen.