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Arioso

Musik von Paul Hindemith und Johannes Brahms.

Konzert
Palais Prinz Carl

Paul Hindemith: Klarinettenquintett op. 30

Klarinette
Viola
Muriel Weißmann
Violoncello
Dominik Manz

Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25

Klavier
Violine
Annika Fuchs-Rath

Dieses Konzert feiert 50 Jahre Kammerkonzerte. Es geht um zwei berühmte klassische Musikstücke.

Paul Hindemith: Klarinettenquintett
Der Komponist Paul Hindemith wollte eine neue, klare Musik schreiben. Es wurde 1923 das erste Mal gespielt.

Das Stück hat fünf Teile:
1. Sehr lebhaft
2.  Ruhig
3. Schneller Ländlertanz
4. Arioso: Sehr ruhig und ausdrucksstark
5. Sehr lebhaft

Es gibt drei schnelle, lebhafte Teile und zwei ruhige Teile. Einer der langsamen Teile ist das ausdrucksstarke »Arioso«. In der Mitte ist ein munter klingender Ländlertanz. Der Anfang und der Schluss sind fast gleich, nur dass der am Schluss die Anfangsmelodie rückwärts abgespielt wird.

Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1
Johannes Brahms hat ab 1855 drei Stücke für Klavier und drei andere Instrumente geplant. Solche Stücke nennt man Quartette. Zwei davon wurden 1861 fertig. Das erste Quartett ist das beliebteste und bekannteste. Das liegt besonders am schnellen, mitreißenden Schluss, dem Rondo alla Zingarese, einem feurigen Rondo nach ungarischer Art. Brahms hat dieses Stück 1862 in Wien gespielt, als er dort zum ersten Mal öffentlich als Pianist und Komponist auftrat.