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saufen fechten heidelberg

Eine Theatershow über Studentenverbindungen und Burschenschaften in Heidelberg.

Uraufführung
Uraufführung
Junges Theater [16+]
Amtsstübl im Verein Alt-Heidelberg
eingeladen zum KUSS-Festival: Hessische Kinder- und Jugendtheaterwoche in Marburg und zu SUMMER UP in Darmstadt

Eine Gruppe vom Theater Heidelberg, das »Institut für Kontrolle und Exzess«, hat für das Stück geforscht. Sie haben sich die Studentenverbindungen in Heidelberg genau angesehen. Sie haben mit Studenten, die in einer Verbindung sind gesprochen. Und mit Aktivisten, mit ehemaligen Mitgliedern. Sie sollen sogar in den Häusern von Studentenverbindungen zu Gast gewesen sein.

Das Stück will die geheime Welt dieser Verbindungen zeigen. Es ist ein Theaterabend, bei dem die Zuschauer mitten im Geschehen sind.

Es geht um enge Freundschaft und schädliche Männlichkeit, also eine schädliche Art, wie manche Männer denken und sich verhalten. Dabei wird erwartet, dass Männer immer stark sein müssen. Männer dürfen keine Gefühle zeigen, außer Wut. Männer sollen aggressiv sein und Macht über andere haben. Im Stück geht es auch um veraltete Rituale und Regeln. Es geht um die Suche nach neuen Mitgliedern und um geheime Gruppen in den Verbindungen. Um verschiedene politische Ansichten, um Gewalt. Es geht um Ehre, Fechten und Saufen.

Ein Abend, der verbindet.

Eine Theatershow über Studentenverbindungen und Burschenschaften in Heidelberg.

Eine Theatershow über Studentenverbindungen und Burschenschaften in Heidelberg.

Eine Theatershow über Studentenverbindungen und Burschenschaften in Heidelberg.

Eine Theatershow über Studentenverbindungen und Burschenschaften in Heidelberg.

Eine Theatershow über Studentenverbindungen und Burschenschaften in Heidelberg.

Eine Theatershow über Studentenverbindungen und Burschenschaften in Heidelberg.

Eine Theatershow über Studentenverbindungen und Burschenschaften in Heidelberg.
Regie
Institut für Kontrolle und Exzess (Ida Feldmann, Naomi Kean, Goldie Röll, Finn Tubbe, Leon Wieferich)
Theaterpädagogik
Spielleitung
Ilon Jödicke, Franziska Kühnle

Die Herstellung der Dekorationsteile erfolgt in den Werkstätten des Theaters und Orchesters Heidelberg.

Hier finden Sie eine vollständige Liste aller Mitarbeiter*innen der beteiligten Technischen Abteilungen.

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Trailer von Siegersbuschfilm

»Packend und provokativ«: Als »durch und durch immersive Theatererfahrung« in »stimmungsvolle[r] Örtlichkeit« beschreibt Daniel Schottmüller den Abend in der Rhein-Neckar-Zeitung (12. April 2022). »Geschickt deutet die Inszenierung so die Verbindung aus Hierarchie und Wir-Gefühl an, die das Lebensgefühl eines Burschen ausmacht«, heißt es. Leon Wieferichs »fulminante Performance« mache es dem Publikum schwer, zum Mitsingen, Mitraten und Aufstehen, Nein zu sagen. »Noch eindrucksvoller« seien nur »die stummen Momente«. »Als der Alleinunterhalter in rasantem Rapper-Tempo die Gruppierungen und Positionen im Verbindungswesen herunterbetet, raunen die anwesenden Studenten anerkennend.« Im Publikumsgespräch – »eine angeregte Diskussion« – gäben die Student*innen zu, »dass das Stück gut recherchiert sei«.

Leon Wieferich gelte »Anerkennung für die schauspielerische Leistung« und »Respekt für die körperliche Hingabe an die Rolle«, so der Mannheimer Morgen (11. April 2022). Und resümiert: Ein »zwischen Humor, Absurdität und Verstörung »changierende[r] Abend«.

Sarah Hinney nennt die Theaterperformance »einem eindrücklichen, packenden Monolog« (Rhein-Neckar-Zeitung, 21. Mai 2022) und betont »den Balanceakt, der dem Kollektiv mit dem Stück gelungen ist«: »Die [Verbindungs]Studenten und Alten Herren […] wirken regelrecht stolz. Die Blicke der anderen zeugen von Ekel.« Ein Blick auf den Spielplan zeige, dass alle Veranstaltungen ausgebucht seien – in der nächsten Spielzeit werde »saufen fechten heidelberg« aber wieder aufgenommen.

Ein Interview von Janis El-Bira mit Leon Wieferich für Deutschlandfunk Kultur, gesendet am 9. April 2022 in der Sendung »Rang 1«, hören Sie hier: Einblicke in die Welt der Studentenverbindungen | deutschlandfunkkultur.de