Theater und Orchester Heidelberg

Pressestimmen

Zur Eröffnung der Tanzbiennale mit HD moves wurde Intendant Holger Schultze am 21.02.2014 live von Deutschlandradio Kultur interviewt. Den Beitrag, gesendet im Rahmen der Sendung Fazit im Deutschlandradio Kultur, können Sie hier hören.

»In kürzester Zeit von null auf hundert geschossen« sei die Heidelberger Lust auf Tanz, kommentiert Ralf-Carl Langhals im Mannheimer Morgen (04.03.2014) und beglückwünscht die Heidelberger dazu, mit der TANZallianz, dem Choreographischen Centrum und der Tanzbiennale Fakten geschaffen zu haben, »während andernorts in Fraktionszimmern immer noch bräsig im Konjunktiv gegähnt wird«. »Das Ergebnis sind 20 ausverkaufte Vorstellungen, Tanz-Euphorie und echte Festivalbegeisterung, die sich im Lande als herzliche wie sinnenfrohe ›Aufforderung zum Tanz‹ herumgesprochen hat. Darf ich bitten? Weiter so!«

Heidelberg sei gerade »auf dem Weg, sich zu einer weiteren Tanzmetropole Baden-Württembergs zu mausern«, schreibt Christian Jung in der Ludwigsburger Kreiszeitung (18.02.2014).

In tanznetz.de (25.02.2014) schreibt Isabelle von Neumann-Cosel, »eine neue Euphorie für den Tanz« sei in Heidelberg zu erleben.

Einen »mitreißenden Abend« erlebte Ingeborg Salomon bei HD moves und schreibt in der Rhein-Neckar-Zeitung (24.02.2014) weiter: »Die Akteure sprühten vor Begeisterung, und der Funke sprang schnell über«. Die Stimmung sei entspannt gewesen, auch das Publikum habe sich gerne in Bewegung setzen lassen: »Eine ausgefeilte Organisation, viele überraschende Einfälle und vor allem die hoch motivierten Akteure machten es den Besuchern leicht, ›ihr‹ Theater an diesen beiden ungewöhnlichen Abenden besonders zu lieben.« »Echte Hingucker« seien die Videos von Nils Herbstrieth gewesen, die die Choreographien begleiteten und berbanden, Ein »großartiger Auftakt“ sei HD moves gewesen und er beweise, »dass in dieser Stadt wenigstens künstlerisch nicht alles eine gefühlte Ewigkeit dauert und sich nichts bewegt.« Die vollständige Rezension lesen Sie im Online-Angebot der RNZ.

»›HD moves‹ führt vor, wie es gelingen kann, Menschen aus einer Region für Tanz und Bewegung zu gewinnen. Und es geht dabei um alle Altersgruppen«, schreibt Nora Abdel Rahman im Mannheimer Morgen (24.20.2014). Das »besondere Konzept« für die Eröffnung habe ein »beglücktes« Publikum »in die Heidelberger Nacht« entlassen.

»Das Mega-Event mit fast 130 Mitwirkenden bescherte der Tanzbiennale den erhofften Anfangserfolg«, schreibt Isabelle von Neumann-Cosel im tanznetz.de (25.02.2014).

Für SWR2 berichetete Annette Lennartz über HD moves und das neue Festival in Heidelberg. Ihren Beitrag, gesendet am 21.02.2014 im SWR2 Journal am Mittag, können Sie hier nachhören.

»Eine fulminante Landesleistungsschau« sei die Tanzgala gewesen, schreibt Ralf-Carl Langhals im Mannheimer Morgen (04.03.2014), die Idee sei »prima«, »denn wann bekommt man Compagnien aus dem Ländle mal so nah vor die Haustür gefahren.« Der »begeistert und im Stehen aufgenommene« Gala-Abend – wie das gesamte Festival – hätten gezeigt, dass es »auf Baden-Württembergs Stadt-, Staats- und Off-Tanzbühnen viel Sehenswertes gibt«.

Isabelle von Neumann-Cosel berichtet in der Rhein-Neckar-Zeitung und auf tanznetz.de (04.03.2014) vom »krönenden Abschluss« des Festivals, der den Brückenschlag zwischen freier Szene und Stadt- und Staatstheater auch durch den Wechsel zwischen den Spielorten noch einmal »sinfällig inszeniert habe«: »Herausgekommen ist ein toller Theaterabend – einmalig nicht nur für Heidelberg, sondern für das ganze Bundesland.« – »Ende gut, alles gut.«

 

Von »atemberaubenden Bewegungssequenzen«, die sich zu »einer fulminanten Studie weiblichen Heldentums« verdichtet hätten, berichtet Nora Abdel Rahman im Mannheimer Morgen (26.02.2014). »Mehr künstlerischen Reichtum kann sich keiner wünschen.«

»Kraftvolle, hochgespannte Bewegungen und Figuren«, »hochvirtuos getanzt«, sah Rainer Köhl für die Rhein-Neckar-Zeitung (26.02.2014). Ein »fesselndes Stück: atemberaubend vom Anfang bis zum Ende. Der Beifall war entsprechend groß, von Jubel durchmischt.«

»Für Furore« habe der Abend mit Mathilde Monnier und La Ribot gesorgt, schreibt Isabelle von Neumann-Cosel in der Rhein-Neckar-Zeitung (28.02.2014) und im tanznetz.de (27.02.2014). »So lustig und schlau, so wort- und köpergewandt auf einmal ist Tanztheater nicht alle Tage«.

In »eindrucksvollen Bildern« sei von einer »bewegenden Vater-Sohn-Beziehung erzählt« worden, schreibt Ingeborg Salomon in der Rhein-Neckar-Zeitung. Guilio D’Anna, »ein überaus talentierter Choreograf und Tänzer«, habe diese Beziehung »anrührend in Bewegungen umgesetzt«. Fazit der Kritikerin: »Ein starkes Stück, frenetisch beklatscht von einem völlig faszinierten Publikum«.

»Witz und Feingefühl« in einer »komplexen Vater-Sohn-Beziehung« sah Nora Abdel Rahman für den Mannheimer Morgen (26.02.2014), die »ideal in den intimeren Raum im Zwinger« gepasst habe.

Für tanznetz.de (27.02.2014) berichtet Isabelle von Neumann Cosel, der Sohn tanze mit dem Vater, »ohne dessen Schwäche zur Schau zur stellen: Daraus wird ein komplizierter Reigen im Liegen, aus dem sich mal eine Turnfigur, mal ein Hebeakt entwickelt. In berührenden poetischen Augenblicken des Zusammenkauerns verschmelzen die beiden Körper zu einem einzigen.« »Da wischte sich mehr als einer im Publikum nach dem starken Beifall ein Tränchen aus dem Augenwinkel.«

Nora Abdel Rahman schreibt im Mannheimer Morgen (25.02.2014), mit der »einfachen Ausdrucksform« aus »kommentierenden Gweräuschen und Musik sowie fantasievollen Bewegungen in Kombination mit Ideen zum Thema Essen« hätten die Künstler der tanzfuchs Produktion bewiesen, dass »sich Tanz hervorragend für dieses junge Publikum eignet«.

Von einer »echten Sensation« bei der Präsentation der Kinder- und Jugendworkshops beim Kindertanztag berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung (mio, 24.02.2014). Eine »echte Meisterleistung« sei die Choreografie von Hörgeschädigten und nicht-hörgeschädigten Jugendlichen gewesen, die Gary Joplin erarbeitet hatte: »Es war beeindruckend: Mit ihren synchronen Bewegungen verwandelte die Gary-Company den Saal in einen magischen Ort, in dem die Tänzer das Spiel aus Nähe und Distanz erprobten.« Unter der Choreografin Nina Kurzeja hätte eine zweite Gruppe sich mit »großem Vergnügen« mit dem Erwachsenwerden beschäftigt, und unter Sarah Schuhmacher sei »eine dreiteilige Geschichte einstudiert« worden: »Da wurde aus einer Gruppe, in der zu Beginn jedes Mädchen dem anderen fremd war, mit dem Tanz eine zauberhafte Gemeinschaft.«

Der Künstler sehe sich in »Bastard!« einer von »skurrilen Gestalten bewohnten Welt gegenüber, die sich ihn aber nach und nach einverleibt. Und genau darin liegt der besondere Reiz von Paivas Kunst.«, schreibt der Mannheimer Morgen (rah, 04.03.2014). Paiva bewege sein »magisches Universum« allein mit Stimme und Körper. Einen »erfrischenden Blick« werfe diese Kunst auf den Körper: »Das Publikum hält er damit zwischen Lachen und Staunen gefangen.«

Für die Rhein-Neckar-Zeitung (03.03.2014) schreibt Volker Oesterreich, aus dem Kontrast zwischen Mensch und Ding zaubere das Ensemble »lauter überraschende Momente«, vom Publikum mit »lautstarkem Applaus« bedacht – »Wie immer bei dieser Tanzbiennale«.

Drei Stücke zum Thema Zeit sah Nora Abdel Rahman und berichtet im Sonntag Aktuell (02.03.2014): »Ein wundersames Szenario an brüchigen Bewegungen setzt sich vor den Augen des Publikums in Gang. Es wirkt, als wäre die Zeit selbst einer Verzögerung erlegen«; das »Gespinst aus Zeit, Raum und Tanz« halte den Geist gefangen.

»Phantastisches« sah Isabelle von Neumann-Cosel und schreibt auf tanznetz.de (02.03.2014): »Es darf weiter gestaunt, gelacht und erstaunlich viel nachgedacht werden. So spannend, so gescheit, so lustig kann aktuelles Tanztheater sein.«