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News-Archiv

11. Juli 2014
Opernensemble bei den Internationalen Gluck-Opern-Festspielen – Live-Übertragung heute im Bayerischen Rundfunk

In Heidelberg war sie zuletzt im Februar 2014 im Rahmen des Winters in Schwetzingen zu sehen – Tommaso Traettas Iphigenie auf Tauris in der Inszenierung von Rudolf Frey. Im Rahmen der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele reist die Heidelberger Produktion mit den Solisten und dem Chor des Theaters und Orchesters Heidelberg nun für zwei Gastvorstellungen ans Markgrafentheater Erlangen. Die Lauttencompagney Berlin übernimmt dort den Orchesterpart, die musikalische Leitung hat Wolfgang Katschner.

Am 16. Juli 2014 überträgt BR Klassik den Opernabend live ab 20.03 Uhr. Einen Vorbericht sendete BR Klassik bereits am frühen Morgen des 16.7., diesen Beitrag können Sie hier nachhören.

Weitere Informationen zu den Gastvorstellungen am 15. und 16.07.2014 und zum Kartenkauf auf der Homepage der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele.

11. Juli 2014
»We loved it.« – Dance Company Nanine Linning/Theater Heidelberg auf dem Catwalk

»Standing ovation for ZERO by Nanine Linning with costumes by Iris van Herpen. We loved it.« – nur einer von vielen Tweets aus der gestrigen Show bei der Mercedes-Benz FashionWeek Amsterdam. Die Dance Company Nanine Linning zeigte einen 30-minütigen, speziell für den Laufsteg der FashionWeek ausgearbeiteten Ausschnitt aus der Erfolgsproduktion ZERO mit neu komponierter Musik von Salvador Breed. Von über 1200 Besuchern gefeiert wurden die Tänzer und die Kostüme der niederländischen Haute-Couture-Designerin Iris van Herpen, die vor wenigen Tagen mit dem renommierten ANDAM Fashion Award ausgezeichnet wurde.

Wer den Livestream der Show am 10. Juli nicht verfolgen konnte, findet im Internet zumindest einige (bewegte) Bilder unserer Tänzer auf dem Amsterdamer Catwalk, unter anderem als »Bild des Tages« auf stern.de, auf Vimeo, im Modeblog A shaded view on fashion, auf I love fashion news.nl, auf der Homepage der FashionWeek, auf Instagram, und, und, und …

4. Juli 2014
Das Delta-Festival ist eröffnet!

Am Donnerstagmittag wurde die neunte Ausgabe des Festivals Leinen los – Junges Theater im Delta eröffnet. Heidelberg ist noch bis Sonntag Gastgeber für 400 Kinder und Jugendliche der Theaterspielclubs aus Mannheim, Ludwigshafen, Speyer und Heidelberg.

Die von der BASF SE initiierte und nun schon seit acht Jahren großzügig geförderte Kooperation zwischen dem Nationaltheater Mannheim, dem Theater im Pfalzbau Ludwigshafen und dem Theater und Orchester Heidelberg verknüpft die vielfältigen theaterpädagogischen Angebote der Region. Inzwischen sind auch die Nibelungenhorde Worms e. V. und das Kinder- und Jugendtheater Speyer als Gäste dabei. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten über die ganze Spielzeit hinweg mit professionellen Theaterpädagogen. Höhepunkt des Jungen Theaters im Delta ist das alljährlich stattfindende Festival, bei dem die Kinder- und Jugendclubs ihre Inszenierungen und Werkschauen präsentieren. Umrahmt wird diese in der Metropolregion Rhein- Neckar einzigartige Veranstaltung von Workshopangeboten, Nachgesprächen und einer theatralen Aktion im öffentlichen Raum, wobei die Teilnehmer in einen intensiven Austausch miteinander treten.

23. Juni 2014
5. Philharmonisches Konzert im Deutschlandfunk

Am Sonntagabend, 29.06.2014, ist das Philharmonische Orchester Heidelberg im Deutschlandfunk zu hören! In seiner Programmreihe »Konzertdokument der Woche« sendet der DLF seine Aufzeichnung des 5. Philharmonischen Konzerts vom 05. Februar 2014.
Unter der Leitung von Yordan Kamdzhalov stand die Symphonie Nr. 6 »Pathetique« von Peter Tschaikowsky auf dem Programm, außerdem Béla Bartóks Klavierkonzert Nr. 3, interpretiert von Plamena Mangova.
Eröffnet wurde das Konzert mit dem Orchesterwerk Déclive-Étude der Italienerin Luchia Ronchetti, die im Rahmen des Konzertes mit dem Heidelberger Künstlerinnenpreis 2014 ausgezeichnet wurde.

Sendetermin ist am 29.06.2014 um 21.05 Uhr. Auf welcher Frequenz Sie den Deutschlandfunk empfangen können, erfahren Sie im Online-Angebot des DLF.

 

6. Juni 2014
Elias Grandy wird neuer Generalmusikdirektor in Heidelberg

Mit großer Mehrheit hat sich der Heidelberger Gemeinderat am Donnerstag, 05. Juni 2014, in nicht öffentlicher Sitzung für Elias Grandy als neuen Generalmusikdirektor des Theaters und Orchesters Heidelberg entschieden. Der 33-jährige Grandy soll die Position am 01. September 2015 zur Spielzeit 2015|2016 in Heidelberg antreten. Derzeit ist er 1. Koordinierter Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt. Auf die Ausschreibung der Position des Generalmusikdirektors hatten sich insgesamt 195 Kandidatinnen und Kandidaten beworben.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner freute sich über das eindeutige Votum des Gemeinderates: »Elias Grandy ist ein hervorragender Musiker mit großem Potenzial, der sich in einem hochkarätigen Bewerberfeld durchsetzen konnte. Ich bin davon überzeugt, dass er das Heidelberger Publikum begeistern wird. Elias Grandy passt bestens zu unserer kulturbegeisterten Stadt und zu unserem Theater und Orchester.«
Auch Intendant Holger Schultze, zeigte sich hocherfreut über die Entscheidung für Grandy: »Ich bin sicher, dass der Gemeinderat eine sehr gute Wahl getroffen hat und freue mich auf die Zusammenarbeit.«
Mit großer Freude sieht Elias Grandy seiner künftigen Aufgabe entgegen: »Ich freue mich sehr auf meine künftige Tätigkeit als Generalmusikdirektor der Stadt Heidelberg. Theater und Orchester der Stadt Heidelberg haben durch ihre ausgezeichnete Arbeit eine große Ausstrahlung und Attraktivität. Es ist mir eine Ehre, daran in Zukunft mitzuwirken.«

Der gebürtige Münchner Elias Grandy studierte Dirigieren bei Prof. Hans-Dieter Baum in Berlin und Violoncello, Musiktheorie und Kammermusik in Basel und München. Als Akademist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte er unter vielen großen Dirigenten wie Mariss Jansons, Riccardo Muti oder Bernard Haitink. Er vertiefte seine Ausbildung durch Kurse bei Menahem Pressler, Walter Levin, Peter Gülke und Fabio Luisi, der ihn zur Conducting Academy des Pacific Music Festivals in Japan einlud. Noch während des Studiums gab er sein Operndebüt in Rheinsberg, gefolgt von Neuproduktionen im Heimathafen Berlin und am Nationaltheater Tirana. In den letzten beiden Jahren dirigierte Elias Grandy mehrere Sendungen von Rolando Villazóns »Stars von morgen«, die auf ARTE ausgestrahlt wurden. Seit der Spielzeit 2011|12 ist Elias Grandy als Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt engagiert, wo er sich zurzeit ein breites Repertoire erarbeitet.

Elias Grandy tritt zur Spielzeit 2015|2016 die Nachfolge von Yordan Kamdzhalov an, der am 22. Mai 2014 sein Abschiedskonzert als Heidelberger GMD gegeben hatte. In der Spielzeit 2014|2015 übernimmt übergangsweise der stellvertretende Generalmusikdirektor und 1. Kapellmeister Dietger Holm die Leitung des Orchesters.

(Pressemitteilung der Stadt Heidelberg vom 06.06.2014)

22. Mai 2014
Neuer Generalmusikdirektor für Heidelberg: Empfehlung für Elias Grandy – Gemeinderat entscheidet am 5. Juni

Einstimmig haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Bildung und Kultur sowie des Haupt- und Finanzausschusses in einer gemeinsamen, nicht öffentlichen Sitzung am 22. Mai 2014 für den 33-jährigen Elias Grandy als neuen Heidelberger Generalmusikdirektor (GMD) ausgesprochen. Die Findungskommission unter Leitung von Bürgermeister Dr. Joachim Gerner hatte Elias Grandy mit überwältigender Mehrheit aus 195 Kandidatinnen und Kandidaten ausgewählt. Die Stelle des Generalmusikdirektors des Philharmonischen Orchesters Heidelberg wird mit Beginn der Spielzeit 2015|2016 neu besetzt.

Grandy ist derzeit 1. koordinierter Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt. Aus dem qualitativ hochwertigen Bewerberfeld standen am Ende zwei herausragende Kandidaten für die Neubesetzung der GMD-Stelle zur Auswahl: Neben Elias Grandy wurde Hendrik Vestmann, Chefdirigent an der Oper Bonn, zum öffentlichen Vordirigat nach Heidelberg eingeladen. Die Empfehlung für Elias Grandy wird nun an den Gemeinderat weitergegeben, der am 5. Juni 2014 endgültig entscheiden wird.

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner erklärte unmittelbar nach der Sitzung am 22. Mai: »Elias Grandy ist ein hervorragender Musiker mit großem Potenzial. Er hat das Heidelberger Publikum und die Auswahlkommission während des Vordirigates in hohem Maße überzeugen und begeistern können. Grandy passt ausgezeichnet ins Team des Theaters und Orchesters Heidelberg.«

Intendant Holger Schultze sagte: »Elias Grandy ist ein großer Gewinn für das Theater und Orchester Heidelberg und ich freue mich auf eine künstlerisch spannende gemeinsame Zukunft mit dem neuen GMD.«

Der gebürtige Münchner Elias Grandy studierte Dirigieren bei Prof. Hans-Dieter Baum in Berlin und Violoncello, Musiktheorie und Kammermusik in Basel und München. Als Akademist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte er unter vielen großen Dirigenten wie Mariss Jansons, Riccardo Muti oder Bernard Haitink. Er vertiefte seine Ausbildung durch Kurse bei Menahem Pressler, Walter Levin, Peter Gülke und Fabio Luisi, der ihn zur Conducting Academy des Pacific Music Festivals in Japan einlud. Noch während des Studiums gab er sein Operndebüt in Rheinsberg, gefolgt von Neuproduktionen im Heimathafen Berlin und am Nationaltheater Tirana. In den letzten beiden Jahren dirigierte Elias Grandy mehrere Sendungen von Rolando Villazóns »Stars von morgen«, die auf ARTE ausgestrahlt wurden. Seit der Spielzeit 2011|12 ist Elias Grandy als Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt engagiert, wo er sich zur Zeit ein breites Repertoire erarbeitet.

(Pressemitteilung der Stadt Heidelberg vom 22.05.2014)

21. Mai 2014
Ivor Martinić zu Gast in Heidelberg – Recherche zum ETC-Projekt »The Art of Ageing«

Der preisgekrönte kroatische Autor Ivor Martinić ist zurzeit zu Gast am Theater und Orchester Heidelberg! Zusammen mit der Regisseurin Miriam Horwitz recherchiert Ivor Martinić drei Wochen lang zum Thema der Erinnerung für das europäische Projekt »The Art of Ageing« und schreibt ein neues Stück, das in der kommenden Spielzeit am Theater und Orchester Heidelberg uraufgeführt wird.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Autor und zum Projekt.

7. Mai 2014
TEN JOURNEYS TO A PLACE …

… und nun gehört Heidelberg dazu. Juha Valkeapää und Taito Hoffrén waren mit ihrer Performance Ten Journeys to a place where nothing happens zu Gast beim Heidelberger Stückemarkt und die Gastspiele in Heidelberg sind Teil der Geschichte und ihres Tagebuchs geworden. Wer sich an ein besonderes Festivalerlebnis erinnern möchte oder erfahren will, wie die beiden Finnen ihren Aufenthalt in Heidelberg erlebt haben, kann es in ihrem Tagebuch nachlesen – ab Tag 143 (143rd day, 26 April, 2014).

26. April 2014
Der Startschuss für den HEIDELBERGER STÜCKEMARKT ist gefallen!

Am Freitagabend wurde der 31. Heidelberger Stückemarkt eröffnet. In ihren Reden verliehen der Kulturbürgermeister der Stadt Dr. Joachim Gerner und Intendant Holger Schultze ihrer Freude Ausdruck, dass nun »die 10 tollsten Theatertage des Jahres in Heidelberg beginnen«. Der Leitende Schauspieldramaturg Jürgen Popig bat das Publikum herzlich, viel und häufig ins Theater und zu den Lesungen im Autorenwettbewerb zu kommen, da er besonders gespannt sei, wie die Stimmabgabe für den PublikumsPreis ausfalle. Der Finnland-Scout und Festivalmacher Jukka-Pekka Pajunen unterstrich in seiner Rede, es sei im »Land der 1000 Seen« selbstverständlich, dass in jedem Wald, auf jeder Insel Theater gespielt werde: »Theater ist in Finnland ein sehr beliebtes Hobby … Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihr ganz normaler Alltag«. Nun darf das Publikum gespannt auf das finnische Theater sein, das am Eröffnungswochenende mit Lesungen und Gastspielen vorgestellt wird.

Vorgestellt wurde bereits am Freitagabend die Uraufführung von lupus in fabula. Henriette Dushe hatte mit ihrem Stück 2013 den Autorenwettbewerb des Stückemarkts gewonnen, im Zwinger1 inzenierte Alexander Nerlich. »Ein gelungener Stückemarkt-Auftakt« urteilte Martina Senghas in ihrer Rezension für den SWR2 und nachtkritik.de twitterte: »Der Heidelberger Stückemarkt ist eröffnet! Und die UA von Henriette Dushes ›lupus in fabula‹ rührt an.«
Einen Beitrag zur Eröffnung des Stückemarkts sendete auch das SWR-Fernsehen in der Landesschau Baden-Württemberg vom 25.04.2014. Den Beitrag können Sie hier ab Minute 9:50 sehen.

Mehr zum Eröffnungsabend im Videoblog und in der Kurzkritik des Festivalportals von nachtkritik.de.

 

14. April 2014
Dance Company Nanine Linning/Theater Heidelberg auf Tournee in den Niederlanden

Am 13. April stand das Tanzensemble zum letzten Mal in dieser Spielzeit mit Nanine Linnings Erfolgsproduktion ZERO auf der Bühne – vor ausverkauftem Haus. Jetzt werden die Koffer gepackt: Vom 22.04. bis 13.05.2014 gastiert die Kompanie mit 15 Vorstellungen im Heimatland der Choreografin: 14 Städte der Niederlande – von Amsterdam über Den Haag, Groningen, Rotterdam und Utrecht bis Zwolle – stehen auf der Reiseliste. Dann heißt es fast täglich: Andere Stadt, Aufbau und Proben auf fremder Bühne, abends Vorstellung, danach Abbau und weiter geht’s! Für Tänzer und Team ist die Tournee eine konditionelle und logistische Herausforderung, doch auch eine spannende, verbindende Zeit mit besonderem Flair.

Zum ersten Mal begleitet der Freundeskreis des Theaters und Orchesters Heidelberg eine Tournee und geht vom 22. bis 24.04.2014 auf Theaterfahrt nach Amsterdam. Höhepunkt des besonderen Kurzurlaubs ist der Besuch einer ZERO-Vorstellung im Großen Saal der Stadsschouwburg Amsterdam, einem der größten und traditionsreichsten Theater der Niederlande. Anschließend sind die Mitglieder des Freundeskreises eingeladen, den Abend gemeinsam mit den Tänzern, Choreografin Nanine Linning und dem Team in einer Bar ausklingen zu lassen.

ZERO wurde bei seiner Uraufführung im Januar 2013 am Theater und Orchester Heidelberg von Publikum und Presse mit überaus positiver Resonanz aufgenommen, war 2013 in der Kategorie »Choreografie« für den renommierten deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert und sorgte auch bei seiner Schweizer Erstaufführung im Oktober 2013 am Konzert Theater Bern für Begeisterung bei Besuchern und Kritikern. Nun sind Kompanie und Team auf die Reaktionen in Nanine Linnings Heimat gespannt.