Theater und Orchester Heidelberg
Foto Marco Borggreve

Anika Vavic

Zurück

Gebürtig in Belgrad studierte Anika Vavic in Wien bei Noel Flores an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie durch Elisabeth Leonskaja, Lazar Berman, Oleg Maisenberg, Alexander Satz und Mstislaw Rostropowitsch. 2001 gewann sie den Steinway-Wettbewerb in Wien und erhielt den Sonderpreis für die beste Haydn-Interpretation.

Highlights waren zuletzt die deutsche Erstaufführung von Schtschedrins Klavierkonzert Nr. 4 mit der Staatskapelle Weimar unter Kirill Karabits, die italienische Erstaufführung von Kanchelis Sio in Kombination mit Schostakowitschs Klavierkonzert Nr. 2 in Mailand, ihr Berlin-Debüt beim Konzerthausorchester unter Yutaka Sado mit Rachmaninows Paganini-Rhapsodie sowie die Aufführung von Bernsteins »Age of Anxiety« mit dem RSO Wien unter Markus Poschner.

Den Schwerpunkt in dieser Saison bilden Werke von Prokofjew, Grieg und Rachmaninow, mit denen sie unter anderem beim Residentie Orkest Den Haag unter Jun Märkl, beim National Taiwan Symphony Orchestra unter Kristjan Järvi in Taipei und mit dem Gustav Mahler Jugendorchester in Lissabon gastiert. In Deutschland wird sie in Würzburg, Konstanz und Heidelberg zu erleben sein.

Als regelmäßiger Gast im Wiener Musikverein und Wiener Konzerthaus führten sie Recitals auch in Säle wie die Carnegie Hall, die Wigmore Hall, das Concertgebouw Amsterdam, die Kölner Philharmonie, die Cité de la Musique in Paris, die Philharmonie Luxembourg, den Palau de la Musica in Barcelona und zum Festspielhaus Baden-Baden. Außerdem konzertiert sie bei Festivals wie den White Nights in St. Peterburg, dem Klavierfestival Ruhr, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Grafenegg Festival, dem Heidelberger Frühling, der Styriarte Graz, dem Klangbogen Wien, dem Istanbul Music Festival, dem Sommets Musicaux de Gstaad, dem Enescu Festival in Bukarest und den BBC Proms.

Anika Vavic arbeitet mit Orchestern wie dem Mariinsky Orchester, dem London Philharmonic, den Münchner Philharmonikern, den Radio-Symphonieorchestern Wien und mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Paavo Järvi, Vladimir Jurowski und Andrés Orozco-Estrada.