Theater und Orchester Heidelberg
Foto Annemone Taake

Antonio Giovannini

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Der Countertenor Antonio Giovannini studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Florenz und gab 1999 sein Bühnendebüt in der Titelrolle von Cavallis Eliogabalo am Teatro San Domenico in Cremona. Es folgten Auftritte in Venedig, sowie, mit Oberon aus Brittens A Midsummer Night’s Dream, in Pisa, Lucca und Livorno. 2006 debütierte er in Azio Corghis Il dissoluto assolto an der Mailänder Scala und war in der Folge beim Festival Claudio Monteverdi und am Teatro Ponchielli in Cremona zu hören. 2009 debütierte er bei den Salzburger Festspielen, dem Ravenna Festival und der Opéra Garnier Paris in Jommellis Demofoonte unter der Leitung von Riccardo Muti. Ebenfalls unter Muti sang Antonio Giovannini in Orffs Carmina Burana mit dem Chicago Symphony Orchestra bei der Gala zur Saisoneröffnung in Chicago und in der Carnegie Hall New York. In Händels Agrippina war er am Teatro Real Madrid und im Theater an der Wien zu erleben, die Titelpartie von Giulio Cesare sang er beim Internationalen Barock-Festival von Beaune und in einer Neuproduktion am Opernhaus Kiel unter der Leitung von Rubén Dubrovsky. Unter Dubrovskys Dirigat debütierte Antonio Giovannini auch am Bonner Opernhaus als Andronico in Tamerlano und sang Arbace in Mozarts Mitridate im Rahmen des Mannheimer Mozart Sommers des Nationaltheaters Mannheim. Des Weiteren interpretierte er u. a. die Titelpartie in Händels Orlando in Aachen, trat bei den Händel-Festspielen-Halle auf und wirkte in der weitbeachteten Wiederentdeckung von Telemanns Oper Germanicus am Stadttheater Osnabrück mit. Im Frühjahr 2014 erschien der WDR-Film Santiniʼs Netzwerk, mit Giovannini in der Rolle des italienischen Castraten Mariano Astolfi.
Beim Barock-Fest Winter in Schwetzingen war Giovannini bereits 2011|12 in Scarlattis Marco Attilio Regolo und 2014|15 in der Titelpartie in Niccolò Jommellis Fetonte zu erleben.

2017|18

Sifare Mitridate
Countertenor Alto Giove

2014|15

2011|12