Theater und Orchester Heidelberg

Antú Romero Nunes

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Antú Romero Nunes wurde 1983 in Tübingen als Sohn einer chilenischen Mutter und eines portugiesischen Vaters geboren. Seine ersten Erfahrungen am Theater sammelte er als Regisseur und Regieassistent bei sowohl Theater- als auch Filmproduktionen in Chile. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland begann er 2005 sein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. 2010 bis 2014 war er Hausregisseur am Maxim Gorki Theater in Berlin, seit der Spielzeit 2014|15 ist er Hausregisseur am Thalia Theater Hamburg und inszenierte zudem unter anderem am Burgtheater Wien, am Berliner Ensemble und am Schauspielhaus Zürich. 2013 realisierte er gemeinsam mit Musiker Johannes Hofmann und Schauspieler*innen Wolfgang Amadeus Mozarts »Don Giovanni« und wurde damit zum Festival d’Avignon eingeladen. Seine erste Oper inszenierte er mit Gioachino Rossinis »Guillaume Tell« 2014 an der Bayerischen Staatsoper, wo er 2018 auch »Les vêpres siciliennes« von Giuseppe Verdi auf die Bühne brachte. Mit der Inszenierung »Die Odyssee. Eine Irrfahrt nach Homer« wurde er 2018 zum chilenischen Festival Santiago a Mil und zum Berliner Theatertreffen eingeladen. In »Orpheus. Eine musische Bastardtragödie frei nach dem Mythos« am Thalia Theater Hamburg erzählte Nunes 2018 den Orpheus-Mythos fast ohne Sprache und konzentrierte sich auf die narrative Kraft der Musik und die Körperlichkeit der Schauspieler. Als Teil eines vierköpfigen Leitungsteams wird er ab der Spielzeit 2020|21 die Schauspielsparte am Theater Basel leiten. »La flauta mágica/Die Zauberflöte« ist Antú Romero Nunes’ erste Regiearbeit am Theater und Orchester Heidelberg.