Theater und Orchester Heidelberg

Christopher Diffey

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Christopher Diffey stammt aus Melbourne, Australien. Sein Studium absolvierte er ab 2008 an der Royal Academy of Music in London, wo er von Phillip Doghan und Audrey Hyland betreut wurde. Christopher arbeitete regelmäßig mit der Scottish Opera, der Opera North, der English Touring Opera, der Opera South, Garsington Opera, der Opera Holland Park, sowie mit zahlreichen britischen Festivals. 2014 debütierte er als Odoardo in Händels »Ariodante« in der Inszenierung von Richard Jones unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon beim Festival in Aix-en-Provence. Diese Inszenierung führte ihn, erneut als Odoardo, 2016 auch an die Niederländische Nationaloper in Amsterdam. 2015|16 debütierte Christopher Diffey in Deutschland als Erisso in Rossinis »Maometto Secondo« unter David Parry am Volkstheater Rostock. Dort sang er auch die Titelpartie in der Neuinszenierung von Bernsteins »Candide«.
Seit 2016 gehört er zum Ensemble des Nationaltheater Mannheim, wo er unter anderem Partien wie Tamino in »Die Zauberflöte«, Nemorino in »L’elisir d’amore«, Don Ramiro in »La Cenerentola« und Jaquino in »Fidelio« sang. Er gastierte als Eumete in »Il ritorno d’Ulisse in patria« am Staatstheater Nürnberg, als Goro am Theater Münster und als Ramiro in »La Cenerentola« am Landestheater Coburg. Im Oktober 2018 gab Christopher Diffey in Mannheim sein Partiedebüt als David in einer Neuinszenierung von »Die Meistersinger von Nürnberg« und wirkte im September 2020 in der Uraufführung von Hans Thomallas »Dark Spring« mit. Jüngste Gastspiele führten ihn als Mayor of Mexia / Larry King in der Neuinszenierung von Mark-Anthony Turnages »Anna Nicole« und David in den »Meistersingern« an das Staatstheater Wiesbaden. Am Theater Lübeck war er als François in der Neuinszenierung von Bernsteins »A Quiet Place« zu sehen. Im September 2019 spielte er die Rolle des Tamino für das Theater Heidelberg und Orchester Heidelberg bei einem Gastspiel in Winterthur.
2020|21 gelang ihm mit der Titelpartie von Brittens »Albert Herring« am Nationaltheater Mannheim ein vielbeachteter Erfolg. In der Spielzeit 2021|22 wird er in Neuinszenierungen in Mannheim als Max in »Der Freischütz« sowie Tempo in Händels »Il trionfo del Tempo e del Disinganno« zu erleben sein und die Partie des Erik in »Der fliegende Holländer« in sein Repertoire aufnehmen.
Zu seinen jüngsten Konzertverpflichtungen gehören die Tenorsoli in Händels »Messias« unter der Leitung von Mark Minkowski in Bordeaux und in Mozarts »Davide penitente« unter der Leitung von Hervé Niquet in einem Mannheimer Akademiekonzert im Juli 2018.