Theater und Orchester Heidelberg
Foto Sebastian Bühler

David DQ Lee

Zurück

David DQ Lee zählt international zu den führenden Countertenören der Gegenwart. Auftakt hierzu war eine Reihe eindrucksvoller Wettbewerbsgewinne 2005, u. a. gewann er den 1. Preis sowie alle sechs Sonderpreise beim Francisco-Viñas-Wettbewerb in Barcelona sowie als erster asiatischer Sänger in der Wettbewerbsgeschichte den 1. Preis beim Internationalen Musica-Sacra-Wettbewerb in Rom. 2006|07 folgten fulminante Debüts an der Staatsoper Hamburg in der Titelrolle von Händels »Radamisto« und an der Volksoper Wien als Oberon in Brittens »Midsummer Night’s Dream«. Seitdem arbeitet er regelmäßig an nahezu allen führenden Opernhäusern und Konzertsälen Europas u. a. Semperoper Dresden, Theater an der Wien, Musikverein Wien, Opernhaus Zürich, Gran Teatro del Liceu Barcelona, Teatro Real Madrid, Théâtre des Champs-Élysées Paris, Salle Pleyel (Paris), Barbican Hall (London), Tschaikowksy-Hall (Moskau), Staatsoper Hamburg, Nationaloper Amsterdam, Concertgebouw Amsterdam, Komische Oper Berlin, Oper Frankfurt, Oper Köln, Theater Basel, Deutsche Oper am Rhein und Mailänder Scala, an der er 2015 unter Cornelius Meister die Schlange in der Uraufführung von Battistellis »CO2« sang. Ferner arbeitet der Kanadier koreanischer Herkunft regelmäßig in den musikalischen Zentren seiner beiden Heimatländer. Sein Repertoire reicht von den großen Fachpartien für Counter des Barock bis zur zeitgenössischer Musik (u. a. UA von Raafs »Waiting for Mrs Monroe« an der Nationaloper Amsterdam 2013) und vom Jazz bis zur Pop-Oper. Er singt Opernpartien und Konzerte unter namhaften Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Timothy Vernon, William Christie, Alessandro de Marchi, Simone Young und René Jacobs. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem französischen Dirigenten Jean-Christophe Spinosi.
David DQ Lee war bereits 2017|18 in Porporas »Mitridate« beim Winter in Schwetzingen zu erleben und gestaltete im September 2018 die Rolle der Mascha in Peter Eötvös »Drei Schwestern« an der Oper Frankfurt.