Theater und Orchester Heidelberg
Foto Franziska Molina

Florian Hoelscher

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studierte bei Robert Levin, Michel Béroff und Pierre-Laurent Aimard in Freiburg, Paris und Köln. Entscheidende Impulse erhielt er darüber hinaus durch den Komponisten und Dirigenten Peter Eötvös. Eine ausgedehnte Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker führte ihn in die meisten europäischen Länder sowie in die USA. Sein Repertoire umfasst Solo- und Kammermusikwerke aus dem 17. bis 21. Jahrhundert. Mit besonderer Leidenschaft widmet er sich der Uraufführung neuer Werke. Als Solist arbeitete er mit Dirigenten wie Peter Eötvös, Christopher Hogwood, David Zinman, Francois-Xavier Roth, Joseph Swensen, Sylvain Cambreling, Fabrice Bollon und Lothar Zagrosek sowie mit Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, den Hamburger Symphonikern, dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, dem Kammerorchester Basel, dem Netherlands Symphony Orchestra und dem Orchester der Staatsoper Stuttgart. Mit Soloprogrammen war er Gast bei Festivals wie Présences (Radio France, Paris), Eclat Stuttgart, Klangspuren Schwaz, Agora (IRCAM, Paris), beim Bartók-Festival Szombathély/Ungarn, bei den Salzburger Festspielen, beim Heidelberger Frühling, im Théâtre du Châtelet Paris, in der Tonhalle Zürich und den Kunstfestspielen Hannover-Herrenhausen. Florian Hoelscher hat eine umfangreiche Diskographie vorgelegt. Die CD-Einspielung der „Miniature estrose“ von Marco Stroppa und seine Aufnahme mit Solo- und Duowerken von Jonathan Harvey wurden mehrfach ausgezeichnet. Seine neueste Einspielung mit Solowerken von Salvatore Sciarrino fand in der ganzen Welt ein überaus positives Medienecho. Des Weiteren liegen u. a. Klavierwerke von Robert Schumann, sämtliche Klaviersonaten von E.T.A. Hoffmann und zahlreiche Kammermusikwerke auf CD vor. Florian Hoelscher ist Professor für Klavier- und Kammermusik an der Hochschule Luzern Musik.