Theater und Orchester Heidelberg
Foto Sebastian Bühler

Friederike Pöschel

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Friederike Pöschel wuchs in Ost-Berlin auf und studierte ebenda Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Sie debütierte noch als Studentin am Düsseldorfer Schauspielhaus und ging 1998 in ihr erstes Festengagement ans Nationaltheater Mannheim. Nach vier intensiven Anfängerjahren, in denen sie sich in vielen klassischen und modernen Frauenrollen als Protagonistin ausprobieren konnte, erfüllte sie sich einen Traum und ging für ein halbes Jahr nach Moskau an Anatolij Vasiljevs Theater »Schule der dramatischen Kunst«. Danach spielte sie am Theater Bremen unter der Intendanz von Klaus Pierwoß und arbeitete dort mit Regisseur*innen wie Hans Kresnik, Thomas Bischoff, Thirza Brunken und Konstanze Lauterbach zusammen. Ihr weiterer Weg führte sie ans Konzert Theater Bern in die Schweiz. Zwischen 2009 und 2013 gastierte sie als nunmehr freie Künstlerin am Theater Augsburg, am Schauspiel Hannover und am Staatstheater Stuttgart und begann, in der freien Szene Berlins zu arbeiten. Von 2013 bis 2016 spielte Friederike Pöschel als festes Ensemblemitglied am Theater Konstanz. Dort ging sie verstärkt ihrer Lust nach, mit Kolleg*innen des Ensembles eigene Stoffe in kleinen Formaten zu verwirklichen: Es entstanden szenische Lesungen zu den Autor*innen Christa Wolf und Daniil Charms. Heute lebt sie wieder freischaffend in ihrer Heimatstadt Berlin. Friederike Pöschel gastiert 2018|19 erstmals am Theater und Orchester Heidelberg in »Die Affäre Rue de Lourcine« bei den Heidelberger Schlossfestspielen.

2018|19

Norine, Lenglumés Frau Die Affäre Rue de Lourcine