Theater und Orchester Heidelberg
Foto Sebastian Bühler

Gustav Rueb

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1975 in Zürich geboren und aufgewachsen, begann Gustav Ruebs Theaterarbeit nach einem Studium der Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin mit Assistenzen bei Klaus-Michael Grüber an der Schaubühne Berlin. Anschließend war er Regieassistent am Düsseldorfer Schauspielhaus (unter anderem bei Michael Simon und Jürgen Gosch), wo er auch seine ersten eigenen Inszenierungen machte: »Ein Kind unserer Zeit« von Horváth, die deutschsprachige Erstaufführung »Flimmern« von Toshiro Suzue und 2006 die Uraufführung von Jachym Topols  »Die Reise nach Bugulma«. Er inszenierte unter anderem am Schauspielhaus Graz, am Staatsschauspiel Dresden, am LTT Tübingen, am Schauspielhaus Bochum, an der Neuköllner Oper Berlin und zudem regelmäßig am Staatstheater Kassel, am Staatstheater Darmstadt, am Theater Lübeck, am Theater Osnabrück und am Schauspiel Essen. Seit 2006 realisiert Gustav Rueb auch Operninszenierungen, so zum Beispiel »Don Carlos« von Verdi am Théâtre National de Strasbourg und »Tosca« von Puccini am Staatstheater Oldenburg. Mit der Uraufführung von Ulrike Syhas »Drift«, dem Gewinnerstück des Heidelberger Stückemarkts 2018, stellt er sich erstmals am Theater Heidelberg vor.