Theater und Orchester Heidelberg

Ingo Kerkhof

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Nach Studien der Philosophie, Politologie und Literaturwissenschaften in Frankfurt a. M. und Berlin gründete Ingo Kerkhof 1997 das Ensemble »Kerkhof-Produktion«, mit dem er Schauspielinszenierungen u. a. für das Deutsche Theater Berlin, das Hebbel-Theater Berlin, sowie die Berliner Sophiensäle erarbeitete. Es folgten Einladungen zum Intercity-Festival in Florenz, dem Zürcher Theaterspektakel sowie dem Festival »Theater der Welt«. Weitere Regiearbeiten führten Ingo Kerkhof u. a. an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, Landestheater Linz, Theater am Neumarkt Zürich und das Düsseldorfer Schauspielhaus. Seit 2005 verstärkt im Bereich Oper tätig, inszenierte er u. a. Monteverdis »L’Orfeo« am Landestheater Linz, Händels »Alcina« in Potsdam sowie »Le nozze di Figaro« am Prinzregententheater in München. Regelmäßig arbeitet er für die Staatsoper Hannover (»L’Italiana in Algeri«, »La Calisto«, »Die Entführung aus dem Serail«, »Le nozze di Figaro«, »Ariadne auf Naxos«, »Eugen Onegin«). An der Oper Köln trat er sehr erfolgreich 2011 mit seiner Inszenierung von Alban Bergs »Wozzeck« hervor. 2013 erzielte er am Theater Heidelberg mit der Zweitinszenierung von Wolfgang Rihms »Dionysos« einen Sensationserfolg. Höchstes Kritikerlob erhielten jüngst seine Arbeiten für die Staatsoper Berlin: Sciarrinos »Lohengrin« (2014) und »Amor vien dal destino« von Agostino Steffani (2016), dem im Herbst 2016 die Uraufführung von »Comeback« von Oscar Strasnoy folgen wird. Seit 2014 regelmäßige Arbeiten am Hessischen Staatstheater Wiesbaden in beiden Sparten; in der Oper »Orpheus und Eurydike«, »Alcina« und die Uraufführung »AGOTA?«, im Schauspiel »Baumeister Solness«, »Onkel Wanja« und »Eine Familie«. 2016|17 folgt »Hangmen« (Deutschsprachige Erstaufführung).