Theater und Orchester Heidelberg
Foto Susanne Reichardt

Jan Eßinger

Zurück

Seit der Spielzeit 2017|18 ist Jan Eßinger als freischaffender Regisseur tätig und inszenierte zuletzt »Faust« von Ch. Gounod, die Eröffnungspremiere der neuen Intendanz am Landestheater Detmold, sowie Neuproduktionen von »Hänsel und Gretel« am Theater Bielefeld und »Albert Herring« (B. Britten) am Theater Koblenz. Im Sommer 2019 hat er mit »Eugen Onegin« bei den Bregenzer Festspielen Premiere.
Regiemitarbeiten und Assistenzen führten Jan Eßinger u. a. an die Opernhäuser in Wien, Hamburg, Leipzig und Genf, zu den Bayreuther Festspielen sowie zu den Wiener Festwochen und den Bregenzer Festspielen. Zunächst als Spielleiter an der Komischen Oper Berlin und anschließend in gleicher Funktion am Opernhaus Zürich engagiert, wurde Jan Eßinger u. a. durch die Zusammenarbeit mit Barrie Kosky, Andreas Homoki, Calixto Bieito, Stefan Herheim, Dmitri Tcherniakov und Christof Loy geprägt.

Nach seinem erfolgreichen Regiedebüt am Opernhaus Zürich mit »Zweimal Alexander« (B. Martinů) übernahm Jan Eßinger dort im Herbst 2014 für den erkrankten Willy Decker die Regie für Brittens »The Turn of the Screw«. Es folgten mehrere Arbeiten mit dem Internationalen Opernstudio am Opernhaus Zürich. Seine Inszenierung von G. C. Schürmanns »Die getreue Alceste« eröffnet das Festival Winter in Schwetzingen (2019|20) und ist seine erste Arbeit am Theater und Orchester Heidelberg.

Jan Eßinger wurde 1983 in Darmstadt geboren, studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und lebt heute mit seiner Familie in Berlin.

2019|20