Theater und Orchester Heidelberg

Johannes von Matuschka

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Johannes von Matuschka ist in London, New York, Paris und Berlin aufgewachsen. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen in Berlin absolvierte er ein Regie- und Schauspielstudium am Wiener Max Reinhardt Seminar. Nach zwei Jahren als Regieassistent an den Münchener Kammerspielen und der Berliner Schaubühne begann er 2007 mit eigenen Inszenierungen im In- und Ausland. 2007–2008 war er auf Einladung des Goethe-Instituts für ein Theaterprojekt in Indien und erarbeitete durch mehrmonatige Workshops das Theaterprojekt Electronic Cities für das Hindu Metro Plus Theatre Fest in Chennai, Tamil Nadu. 2009 war Matuschka an der Metropolitan Opera in New York und an der Scala in Mailand beschäftigt. Im selben Jahr inszenierte er Penthesilée – A bout de souffle am Nationaltheater in Bordeaux. 2010 gewann er für seine Inszenierung von Die Große Depression von Arthur Miller den Hauptpreis der Jury der Bayerischen Theatertage. Seither arbeitet er regelmäßig an deutschsprachigen Theaterbühnen, u. a. am Landestheater Linz, Mainfranken Theater Würzburg, Staatstheater Nürnberg, Stadttheater Konstanz sowie auf diversen Festivals (u. a. F.I.N.D. Festival Berlin; Kleist Festtage, Frankfurt (Oder)). Intensiv auf der Suche nach der Schnittmenge zwischen Sprech- und Musiktheater machte er 2016 sein Operndebüt an der Staatsoper Hannover mit Der Traumgörge von Alexander Zemlinsky, 2017 folgte Verdis Simon Boccanegra am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken. Mit Writing to Vermeer stellt sich Johannes von Matuschka erstmalig am Theater und Orchester Heidelberg vor.

2017|18