Theater und Orchester Heidelberg
Foto Florian Merdes

Lee Meir

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Lee Meir wurde 1984 geboren und studierte bis 2013 Choreografie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz in Berlin. Jedoch begann sie bereits vor ihrem Studium als Choreografin, Performerin und Kostümbildnerin zu arbeiten und zeigte eigene Produktionen unter anderem anlässlich der Festivals Tanz im August (Berlin), dem Brighton Festival und aktuell den Tanztagen 2014 (Berlin). Außerdem waren ihre Arbeiten am Tanzquartier (Wien) und dem Pavillon Noir (Aix-en-Provence) zu sehen. Ihre Soloperformance Translation inklusive erhielt 2011 den 1. Preis für junge Choreografen bei der israelischen Biennale in Tel Aviv. Dort war sie auch von 2006-09 für das Clipa Theater, einer der führenden Theatergruppen des Landes, sowie für verschiedene Choreografen und Regisseure als Tänzerin und Kostümbildner tätig. Derzeit arbeitet sie mit verschiedenen Tanz- und Theatermachern wie artistwin Deufert & Plischke, Otso Huopaniemi und Joana von Mayer Trindade. Für das Theater und Orchester Heidelberg ist Lee Meir mit der costa compagnie an der Produktion CONVERSION_1 als Tänzerin und Choreografin beteiligt.

Lee Meir begreift ihre Choreografien als Räume, die sich durch die Körperlichkeit des sich bewegenden Akteurs ständig neu definieren. Dabei untersucht sie Formen der Paradoxie, der Reibung und multi-modale Spannungsfelder. Multi-Tasking ist dabei grundlegendes Mittel zur Entwicklung ihrer Arbeiten. Diese stellen die verbale Sprache in Beziehung zur Körperlichkeit des Performers und hinterfragen die Emergenz von Bedeutung immer wieder neu. In Lee Meirs Choreografien scheint die Neugier durch, Widersprüchliches aufeinandertreffen zu lassen und Fusionen zwischen verschiedenen Extremen hervorzurufen, die innerhalb desselben Körpers in der gleichen Zeit kulminieren.

2014|15

Choreografie und Tanz CONVERSION_1 / Born with the USA

2013|14

Choreografie und Tanz CONVERSION_1