Theater und Orchester Heidelberg
Foto Bengt Wanselius

Lena Haselmann

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Die in Heidelberg geborene Mezzosopranistin gab ihr Operndebüt im Alter von 19 Jahren am Theater Heidelberg als Dunkle Dame in Aribert Reimanns Gespenstersonate, wo sie auch als Rosette in Massenets Manon sowie als Hirte in Puccinis Tosca auftrat. Seit 2010 gastiert Lena Haselmann regelmäßig an der Staatsoper Berlin, wo sie 2016 in Salvatore Sciarrinos Luci mie traditrici und Stephen Olivers Mario und der Zauberer, davor in Werken von John Cage, Lucia Ronchetti, György Ligeti und Wolf-Ferrari zu erleben war. Weitere Engagements führten sie an das Teatro Comunale, Bologna, an die Oper Göteborg, das Kunstfest Weimar sowie zu den New Opera Days Ostrava, Tschechien. Auch als Lied- und Konzertsängerin ist Lena Haselmann gefragt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei Liedkompositionen aus dem skandinavischen Raum sowie die Interpretation zeitgenössischer Werke. Lena Haselmann absolvierte ihr Gesangsstudium bei Rudolf Piernay sowie bei Edith Wiens. Während ihrer Ausbildung debütierte sie an der Bachakademie Stuttgart unter der Leitung von Helmuth Rilling mit der 2. Sinfonie von Gustav Mahler. Beim Ravinia Festival in Chicago trat sie unter der Leitung von Christoph Eschenbach in der Serenade to Music von Ralph Vaughan Williams auf. Lena Haselmann ist Preisträgerin verschiedener Gesangswettbewerbe, u. a. ist sie 1. Preisträgerin beim Ungdommens Sangkonkurranse, Oslo. Außerdem war sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes sowie der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung.